Die Ampeln zur Entschärfung der unfallträchtigen Kreuzung sind bereits installiert. In der Woche ab dem 17. Mai wird der Bereich für den Verkehr voraussichtlich wieder freigegeben. © Beate Dönnewald
Ampeln aufgebaut

A40: Umbau der Horror-Ausfahrt endet mit unverhofftem Geschenk der Stadt

Die Bauarbeiten an einer der gefährlichsten Kreuzungen in Dortmund nähern sich dem Ende. Viele Verzögerungen haben das Projekt begleitet. Zum Schluss versöhnt die Stadt mit einem Geschenk.

Anwohner und Autofahrer wurden auf eine lange Geduldsprobe gestellt. Viele Jahre hat es gedauert, bis die Pläne für die Entschärfung der so genannten Horror-Ausfahrt an der Kreuzung Anschlussstelle A40/Werner Hellweg/Wilhelmshöh in Lütgendortmund endlich umgesetzt wurden. Zwischenzeitlich hatte der frühere Oberbürgermeister Ullrich Sierau das Projekt sogar zur Chefsache erklärt.

Seit einem halben Jahr laufen nun die Bauarbeiten zur Umgestaltung der bislang unfallträchtigen Kreuzung. Vor allem eine Ampelanlage soll den Bereich für alle Verkehrsteilnehmer sicherer machen. Nun nähern sich die Bauarbeiten, die am 10. November begonnen hatten und eigentlich nur drei Monate dauern sollten, dem Ende. Und die Stadt hält für alle, die durch die Baustelle beeinträchtigt wurden, eine unverhoffte Überraschung bereit.

Bauarbeiten in den letzten Zügen

Auf Anfrage dieser Redaktion bestätigt Stadtsprecher Christian Schön zunächst den nahenden Projekt-Abschluss. „Die Straßenbauarbeiten an der Anschlussstelle liegen in den letzten Zügen, so dass sie im Laufe der kommenden Woche tatsächlich beendet sein könnten und die Anschlussstelle wieder freigegeben werden kann“, schreibt er am 11. Mai. In der städtischen Baustellen-Übersicht ist der 21. Mai als letzter Tag der Baumaßnahme notiert.

Was noch fehle, sei die Fahrbahnmarkierung, berichtet Christian Schön. „Sie wird aufgebracht, sobald es die Witterung zulässt.“ Auch um die finale Installation der Ampelanlage müssten sich die Experten noch kümmern.

„Sobald sie freigegeben und in Betrieb genommen werden konnte und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sind, kann der Verkehr wieder fließen“, schreibt Christian Schön. Aktuell ist nicht nur die Anschlussstelle, sondern auch die gegenüberliegende Straße Wilhelmshöh gesperrt.

Keine zweite Baustelle

Und was hat es nun mit dem Geschenk der Stadt auf sich? Damit ist diese gute Nachricht gemeint: Anders, als die Verwaltung noch Mitte Februar mitgeteilt hat, kann auf die Einrichtung einer zweiten Baustelle im Anschluss an die erste Bauphase verzichtet werden. Diese war eigentlich für die Fahrbahn-Sanierung und die barrierefreien Querungs-Bereiche vorgesehen und sollte weitere drei Monate in Anspruch nehmen.

Das ist nun unnötig, denn: „Es konnten bereits die wesentlichen Arbeiten des zweiten Bauabschnittes vorgezogen werden, vor allem durch eine kompakte Arbeitsaktion am Wochenende vom 9. bis zum 11.April“, so Christian Schön. Und weiter: „Eine weitere baustellenbezogene Verkehrsführung entfällt – gegebenenfalls kommt sie nochmal kurzzeitig im Gehwegbereich oder für Markierungsarbeiten in Betracht.“

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
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Beate Dönnewald

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