Der Schinkenclaus geht am Samstag an den Start: Nicht wie sonst auf dem Weihnachtsmarkt an der Reinoldikirche, sondern in Oestrich. © Stephan Schütze
Schausteller in der Corona-Krise

Auf Lieferclaus folgt Schinkenclaus: Arens‘ Weihnachtsmarkt wächst

Lieferclaus und sein Mandelstand bekommen einen Nachbarn: Der heißt Schinkenclaus und wird immer samstags und sonntags Arens‘ Original-Grillschinken anbieten.

Am Anfang musste Peter Arens innerhalb seiner Familie ein wenig Überzeugungsarbeit leisten. Am Ende hat sich der 23-Jährige durchgesetzt. Und das wird alle Fans von Arens‘ Grillschinken sicherlich freuen.

Denn ab nächsten Samstag (5.12.) können sie beim Schinkenclaus nach Herzenslust zuschlagen. Der dazugehörige Grill wird aber nicht wie sonst an der Reinoldi-Kirche in der City stehen, sondern neben dem Mandelstand von Lieferclaus in Oestrich.

Weil der Dortmunder Weihnachtsmarkt wegen des Coronavirus ausfallen muss, hat die bekannte Dortmunder Schausteller-Familie nach Alternativen gesucht. Mit dem Projekt „Weihnachtsmarkt und Lieferclaus“ konnte sie bereits einen Volltreffer landen. Nachzügler Schinkenclaus wird genauso einschlagen, hofft die Familie.

Der Schinkenclaus ist die Idee von Peter Arens, auch seine kritische Großmutter hat er schließlich überzeugt. Im Laufe der Woche wird der Grillwagen aufgebaut und ausgestattet.
Der Schinkenclaus ist die Idee von Peter Arens, auch seine kritische Großmutter hat er schließlich überzeugt. Im Laufe der Woche wird der Grillwagen aufgebaut und ausgestattet. © Arens © Arens

Anders als sein Cousin Marcel Arens, der federführend den Mandelstand samt Glühwein und Früchte-Spieße betreibt, wird Peter Arens aber keinen Lieferservice anbieten. Geplant ist, den Grillschinken im Brötchen und als Tellergericht immer samstags und sonntags auf Vorbestellung am Wagen zu verkaufen. Auch ganze oder halbe Schinken können Kunden ordern.

Verkauf von Arens Grillschinken nur auf Vorbestellung

„Wir brauchen die Vorbestellungen, damit wir besser kalkulieren und so frisch zubereitete Ware garantieren können“, erklärt Peter Arens. Denn anders als in der City sei der Stand in Oestrich sehr abgelegen und man könne hier mit keinem ständigen Verkauf wie an der Reinoldi-Kirche rechnen.

Ein Bild aus besseren Zeiten: der stets dicht umlagerte Grillschinkenwagen auf dem Weihnachtsmarkt.
Ein Bild aus besseren Zeiten: der stets dicht umlagerte Grillschinkenwagen auf dem Weihnachtsmarkt. © Arens © Arens

Dass die bekannte Arens-Qualität leiden könnte, sei die größte Sorge seiner Großmutter Heidemarie Arens gewesen, erzählt der 23-Jährige. Seit dem Tod seines Großvaters, des bekannten Schaustellers Hans-Peter Arens, unterstütze er sie rund um den Verkauf des beliebten Grillschinkens. „Ich konnte sie überzeugen, dass ich es hinkriege und wir auch weiterhin für Qualität stehen werden“, so Peter Arens.

Gemeinsam mit seiner Großmutter habe er am Dienstag das erste Fleisch beim Metzger geordert, der Grillschinkenwagen werde im Laufe der Woche auf dem eigenen Grundstück aufgebaut und ausgestattet. Erste Bestellungen seien bereits eingegangen, manche sogar schon fürs übernächste Wochenende, sagt Peter Arens.

„Schinkenclaus ist auch ein Familiending“

„Nachdem Lieferclaus an den Start gegangen ist, kamen immer mehr Nachfragen nach unserem Grillschinken“, erzählt der junge Schausteller. Das habe ihn motiviert, deshalb habe er für seine Idee gekämpft. „Innerhalb unserer Familie wird aber nichts alleine entschieden. Wie alles andere ist auch der Schinkenclaus nun ein Familiending.“

„Schinken to go“ immer samstags und sonntags

  • Vorbestellungen nimmt Schinkenclaus von „Arens Weihnachtsmarkt Grillschinken“ unter Tel. (0151) 56 21 59 46 entgegen.
  • Geöffnet hat der Stand für die Abholung immer samstags und sonntags.
  • Der Wagen steht auf dem Privatgelände der Familie Arens, Strümpenbusch 14, in Oestrich.
  • Im Angebot sind Brötchen mit Grillschinken, Soße und Krautsalat (5 Euro), Grillschinkenteller mit Soße und Krautsalat (12 Euro) sowie halbe und ganze Grillschinken (Preis auf Nachfrage).
Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
Zur Autorenseite
Beate Dönnewald

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.