Elf Kellerbrände (hier in Kirchlinde) und eventuell drei Laubenbrände gehen mittlerweile auf das Konto des Brandstifters. © Helmut Kaczmarek
Brandserie

Brände im Dortmunder Westen: Was wir bisher über die Brandserie wissen

Seit März ist es im Dortmunder Westen zu zehn Bränden gekommen. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen Brandstiftung. Denn die Feuer haben einige Gemeinsamkeiten.

Nach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Kirchlinder Straße am frühen Donnerstagmorgen (9.7.) ist die Zahl der Kellerbrände im Dortmunder Westen nun zweistellig. Dabei werden nur die Brände seit Mitte März gezählt.

Die Dortmunder Polizei, die zunächst lediglich angab, Zusammenhänge zu erörtern, ermittelt inzwischen wegen Brandstiftung. Denn neben der Häufung der Brände sind auch Gemeinsamkeiten auffällig.

  • Bei den „Brandopfern“ handelte es sich stets um Keller von Mehrfamilienhäusern oder größeren Wohnanlagen. Die Keller sind hier häufig miteinander verbunden, sodass teils gleich mehrere Häuser von einem Brandherd betroffen sind.
  • Der Rauch breitete sich in allen Fällen so aus, dass Treppenhäuser und damit Fluchtwege verraucht waren. Zwei Bewohner aus den Brand-Häusern mussten wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
  • Interessant ist auch die Uhrzeit, zu denen der die Kellerbrände ausgebrochen sind. Jeweils zwischen 3 und 5 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und rückte unter anderem nach Marten und Bodelschwingh aus.


Die Dortmunder Polizei nimmt den Dortmunder Westen laut eigenen Angaben nun noch mehr unter die Lupe. Teils seien auch verdeckte Ermittler unterwegs, um den oder die möglichen Täter zu identifizieren.

Über die Autorin
Redakteurin für Schwerte und den Dortmunder Süden
Redakteurin, davor Studium der angewandten Sprachwissenschaften in Dortmund und Bochum. Sportbegeistert und vor allem tänzerisch unterwegs.
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Carolin West

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