Der Düker am Bärenbruch soll einer Brücke weichen, damit der Roßbach nicht mehr durch Rohre fließt. © Holger Bergmann
Bärenbruch

Brückenbau: Belastung für den Verkehr soll gering gehalten werden

Auf Marten kommt eine langwierige Baustelle zu. Am Bärenbruch wird ab 2022 eine Brücke über den Roßbach gebaut. Jetzt hat die Emschergenossenschaft Details zur Verkehrsführung genannt.

Die Straße Bärenbruch ist die wichtigste Zufahrt für alle, die von der A45 und der OWIIIa nach Marten kommen. Für den Bau der Brücke über den Roßbach werden zwei Jahre Bauzeit veranschlagt. Wie die Emschergenossenschaft jetzt berichtet, soll die Belastung für den Verkehr so gering wie möglich gehalten werden.

Der Bärenbruch wird deshalb nicht wie befürchtet zwei Jahre lang gesperrt. Der Bau der Brücke erfolgt versetzt, berichtet Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft. Das bedeutet, dass der Verkehr während der Bauzeit halbseitig in eine Richtung über den Bärenbruch geführt wird.

Feuerwehr kann in alle Richtungen fahren

Entschieden hat man sich für die Fahrtrichtung von Nord nach Süd, also von Kirchlinde nach Marten. Das macht Sinn, denn so kann die Feuerwehr und damit auch die Krankenwagen, deren Wache direkt neben der kommenden Baustelle steht, ungehindert in alle Richtungen fahren.

Aus Marten heraus, in Richtung Norden, also auch in Richtung Auffahrt A45 geht es in dieser Zeit per Umleitung über die Germania-Straße.

Der Bärenbruch überquert momentan den Roßbach über einen sogenannten Düker, der Bachlauf ist also an dieser Stelle noch verrohrt. Der Bau der Brücke soll den Bach aus den Rohren befreien und die Renaturierung des Roßbachs in Marten abschließen.

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Holger Bergmann ist seit 1994 als freier Mitarbeiter für die Ruhr Nachrichten im Dortmunder Westen unterweg und wird immer wieder aufs neue davon überrascht, wieviele spannende Geschichten direkt in der Nachbarschaft schlummern.
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