Verkaufsleiter Grigorios Samaras (l.) erklärt das neue Marktkonzept des Discounters Penny. Der Martener Marktleiter Marcel Jeschmund freut sich: "Es ist viel freundlicher und offener." © Uwe von Schirp
Discounter baut um

Im „neusten Penny der Welt“ stehen Müsli, Nudeln & Co jetzt in Buchten

Ein Transparent weist auf Umbauarbeiten im Dortmunder Westen hin. Das Versprechen: „Hier entsteht für euch der neuste Penny der Welt!“ Dahinter steckt ein Konzept für alle Märkte in der Region.

Marten hat ihn schon, Westerfilde bekommt ihn gerade, Bövinghausen und Lütgendortmund sind bald an der Reihe: Die Menschen in den Stadtteilen bekommen den „neusten Penny der Welt“.

Der Superlativ steht auf einem großen Transparent vor dem Eingang der Discounter-Filiale an der Speckestraße in Dortmund-Westerfilde. Seit Montag (26.7.) ist sie geschlossen. Am 3. August (Dienstag) ist Neueröffnung.

In Westerfilde baut Penny gerade um. Danach erwartet die Kunden auch hier
In Westerfilde baut Penny gerade um. Danach erwartet die Kunden auch hier “der neuste Penny der Welt”. © Uwe von Schirp © Uwe von Schirp

In Dortmund-Marten hat der völlig neugestaltete Penny am 17. Juli wieder eröffnet. Die Kunden erleben seitdem eine andere Präsentation der Waren. Die Regale bilden nun Buchten. Vorher standen sie in Quergängen.

Einkaufen in Buchten

Jede Bucht hat ein Thema: „Frühstück“ etwa mit Müsli, Brotaufstrichen, Kaffee und Tee. Oder „Kochen“ mit Gläsern und Konserven, Nudel und Reis. „Durch die neue Anordnung der Regale läuft der Kunde auf die Produkte zu“, sagt Grigorios Samaras bei einem Ortstermin mit dieser Redaktion in Marten.

Kunden finden die Artikel, wie hier die Süßwaren, nach Warengruppen geordnet nun in Buchten. Die Gänge sind breiter.
Kunden finden die Artikel, wie hier die Süßwaren, nach Warengruppen geordnet nun in Buchten. Die Gänge sind breiter. © Uwe von Schirp © Uwe von Schirp

Samaras ist Verkaufsleiter Region West bei Penny und zuständig für 71 Filialen in Dortmund, Recklinghausen, Hamm, Hagen sowie Teilen von Münsterland und Sauerland. Nach und nach sollen alle Penny Märkte der Region West nach dem neuen Standard umgebaut werden.

Die Anzahl der Regale sei gleich geblieben, erklärt Grigorios Samaras. „Durch das neue Konzept sind die Gänge breiter und die Kunden haben mehr Ausweichmöglichkeiten.“ Die Resonanz darauf sei positiv. Mancher Kunde habe bereits gefragt, ob das Sortiment verkleinert wurde. Es ist aber bei rund 3500 Artikeln geblieben.

Neu sind auch Kühlvitrinen oberhalb der Truhen mit den Tiefkühlprodukten.
Neu sind auch Kühlvitrinen oberhalb der Truhen mit den Tiefkühlprodukten. © Uwe von Schirp © Uwe von Schirp

In Marten hat Penny Ein- und Ausgänge getauscht und so die Laufrichtung geändert – gegen den Uhrzeigersinn. „Der Kunde läuft an jeder Bucht vorbei“, erklärt der Verkaufsleiter. Nur ein Quergang führt in der Mitte des Marktes direkt zur Kasse.

Anthrazitfarbene Wände

Der längere Weg entlang der Produktbuchten führt geradeaus auf die Kassen zu. „Dadurch kann die Kassiererin sehen, wie lang die Schlange ist und gegebenenfalls eine weitere öffnen lassen.“ Bislang habe es an dieser Übersicht gefehlt.

Optisch tritt das Firmen-Rot in den Hintergrund. Wände, Fensterprofile und Türen sind jetzt antharzitfarben. Eine Holzvertäfelung gibt dem umgestalteten Obst- und Gemüsebereich einen edleren Charakter.

Für die Kunden stehen mehr Einkaufswagen zur Verfügung. Kinder können einen Eigenen nehmen.
Für die Kunden stehen mehr Einkaufswagen zur Verfügung. Kinder können einen Eigenen nehmen. © Uwe von Schirp © Uwe von Schirp

Vor dem Eingang steht eine vergrößerte Anzahl Einkaufswagen jetzt in zwei Boxen. Neu sind Einkaufswagen für Kinder. „Das kommt bei denen gut an“, sagt Samaras. „Ich weiß das von meiner Tochter.“

18 Filialen will Penny in diesem Jahr umgestalten. Im dritten Quartal sind unter anderem die Filialen Bövinghausen und Lütgendortmund an der Reihe. Die Filiale Provinzialstraße an der Stadtgrenze zu Bochum folgt dann 2022. „Wir müssen uns von Jahr zu Jahr verbessern“, sagt Grigorios Samaras.

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Freier Mitarbeiter
Geboren 1964. Dortmunder. Interessiert an Politik, Sport, Kultur, Lokalgeschichte. Nach Wanderjahren verwurzelt im Nordwesten. Schätzt die Menschen, ihre Geschichten und ihre klare Sprache.
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Uwe von Schirp

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