Mit Baggern und Raupen legt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt derzeit den Radweg am östlichen Ufer des Dortmund-Ems-Kanals neu an. © privat
Dortmund-Ems-Kanal

Kanalufer wird auf insgesamt 15 Kilometern zum Paradies für Radfahrer

Bagger und Raupen wühlen derzeit am Uferweg auf der östlichen Seite des Dortmund-Ems-Kanals. Bald rollen Fahrräder auf einer neuen Dolomitsand-Decke. Und das ist nur der erste Bauabschnitt.

Rotweiße Baken sperren derzeit den Leinpfad des Dortmund-Ems-Kanals an den Treppenabgängen der Brücken. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Meiderich baut am Uferweg. Die alte Oberfläche ist auf einer Breite von etwa zwei Metern abgetragen.

Das WSA nimmt hier beileibe keine kleinen Reparaturarbeiten auf kurzen Abschnitten vor. Von Kilometer 1,5 am Nordrand des Hafens bis Kilometer 8,3 in Groppenbruch legt die Bundesbehörde den Radwanderweg neu an.

Teil des Fern-Radwanderwegs

Mehrere Schottertragschichten bilden den Unterbau. Die hydraulisch gebundene Deckschicht besteht aus Dolomitbrechsand, der eine harte Oberfläche bilde, erklärt Benjamin Spieker, Sachbereichsleiter Unterhaltung beim WSA. „Das ist die Regelbauweise für diese Wege. Sie sind sehr sehr gut.“

Im September hatten die Wegebauer in Schwieringhausen zunächst auf der Ostseite des Dortmund-Ems-Kanals mit dem Neubau des Radwegs begonnen.
Im September hatten die Wegebauer zunächst auf der Ostseite des Kanals mit dem Neubau des Radwegs begonnen. Anschließend sollte der Leinpfad auf der westlichen Seite folgen. Nun ruhen die Bauarbeiten bis auf weiteres. © Uwe von Schirp © Uwe von Schirp

In wenigen Tagen soll die vom Hafen aus rechte Seite des Kanals bereits fertiggestellt sein. „Dann machen wir das gleiche am linken Ufer“, erklärt Spieker. „Wir wollen das recht schnell über die Bühne kriegen.“ Am 1. Dezember will das Schifffahrtsamt die Arbeiten abschließen.

Der Weg auf der linken Seite am westlichen Kanalufer ist Teil des DEK-Fernradwanderwegs, der über 350 Kilometer bis nach Norden-Norddeich an die Nordsee führt. Zwischen Petroleumhafen und Schleusenpark Henrichenburg ist auch das östliche Ufer durchgängig befahrbar – quasi ein Rundkurs bei einer Radtour.

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Geboren 1964. Dortmunder. Interessiert an Politik, Sport, Kultur, Lokalgeschichte. Nach Wanderjahren verwurzelt im Nordwesten. Schätzt die Menschen, ihre Geschichten und ihre klare Sprache.
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Uwe von Schirp

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