Kranke und morsche Laubhölzer wurden bei Pflegearbeiten im Bodelschwingher Wald abgesägt. © Tobias Weckenbrock
Vorsichtsmaßnahme

Kranke Laubbäume mussten im Bodelschwingher Wald weichen

Der Klimawandel ist auch im Bodelschwingher Wald spürbar. Deshalb mussten dort zuletzt einige kranke Laubbäume gefällt werden. Damit kam der Waldbesitzer der Verkehrssicherungspflicht nach.

Naturfreunde, die in ihrer Freizeit im Bodelschwingher Wald unterwegs sind, wird kaum entgangen sein, dass dort seit einiger Zeit ein paar Bäume weniger zu finden sind. Sie wurden im Sommer gefällt.

Ursächlich dafür war laut Förster Dirk Middelmann, Leiter des Forstbetriebsbezirks Recklinghausen, dass der Waldbesitzer Felix Freiherr zu Inn- und Knyphausen der Verkehrssicherheitspflicht nachkommen musste. Das heißt konrekt, dass kranke und morsche Bäume geschlagen wurden, damit Unfälle mit herabstürzenden Ästen vermieden werden können.

Dem Wald geht’s schlecht

Aber auch, wenn diese Maßnahmen keine größere Ursache als Grund hatten, verweist Dirk Middelmann darauf, dass es den Wäldern derzeit keinesfalls gut gehe. „Wiederholte Dürreperioden haben dafür gesorgt, dass nicht alle Bodenschichten durchwässert sind, deshalb können auch die Laubbäume weniger Nährstoffe aufnehmen”, so Middelmann.

Die vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels seien spürbar. „Man kann wirklich nur noch ein dummes Gesicht machen und zusehen, was da gerade im Wald geschieht“, resümiert Middelmann.

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Freier Mitarbeiter
Fabian Paffendorf, Jahrgang 1978, kam 2003 zum Journalismus. Ursprünglich als Berichterstatter im Bereich Film und Fernsehen unterwegs, drehte er kleinere Dokumentationen und Making-Of-Berichte für DVD-Firmen. In diesem Zusammenhang erschienen seine Kritiken, Interviews und Berichte in verschiedenen Fachmagazinen und bei Online-Filmseiten. Seit 2004 ist der gebürtige Sauerländer im Lokaljournalismus unterwegs. Für die Ruhr Nachrichten schreibt er seit Herbst 2013.
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