Psychisch auffällig

Mann (32) randaliert und wirft Messer auf Dortmunder Polizisten

Ein randalierender Mann hat sich Mittwoch mit allen Mitteln in Dortmund gegen seine Festnahme durch mehrere Polizeibeamte gewehrt. Der 32-Jährige warf sogar ein Messer Richtung Polizisten.
Die Polizei ist oftmals massiven Bedrohungen ausgesetzt. Die Frage nach einer angemessenen Reaktion ist für unserer Autor nicht ganz so einfach zu beantworten. © dpa

Der Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma war der erste, der den verdächtigen Mann in der Nacht zu Mittwoch (6. Januar) auf einem Firmengelände am Lindentalweg in Lütgendortmund entdeckte. Er alarmierte gegen 1.55 Uhr die Polizei.

Die verdächtige Person fühlte sich durch den Zeugen, der mit seinem Wagen angehalten hatte, wohl provoziert. Denn unvermittelt schlug er auf die Motorhaube ein. Als der Mitarbeiter der Sicherheitsfirma ausstieg und den Randalierer ansprach, flippte der Mann nach Polizeiangaben aus: Er schrie laut herum, holte ein Messer heraus und schlug damit auf die Straße.

Randalierer versuchte zu flüchten

Als die Beamten eintrafen und den Mann unter vorgehaltener Dienstwaffe aufforderten, das Messer fallen zu lassen, warf er es in Richtung der Beamten. Er traf jedoch niemanden. Bei der folgenden Festnahme leistete der 32-Jährige Widerstand. Er versuchte zu flüchten, konnte aber von den Polizisten eingeholt und fixiert werden. Zwei Beamte wurden durch das Handgemenge leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.

Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen wurde der psychisch auffällige Mann zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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