Das Hüpfzelt ist das Highlight des Indoor-Spielplatzes im neuen Café Love. Auch die Tochter (knapp 2) der Inhaber liebt es. © Beate Dönnewald
Frühstück, Snacks und Cocktails

Neueröffnung: Im Café Love gibt es einen Indoor-Spielplatz mit Hüpfburg

Nicht nur Familien mit kleinen Kindern sollen sich im neuen Café Love mit seinem Indoor-Spielplatz wohlfühlen. Das Angebot richtet sich an alle Generationen. Eine Spezialität sind Cocktails.

Es gibt viele Arten von Liebeserklärungen. Anastasios Touantzoglou hat seiner kleinen Tochter eine ganz besondere gemacht: Sein neues Café trägt ihren Namen. Fast zumindest.

Denn die Kleine heißt Agápi, das Wort stammt aus dem Griechischen und heißt „Meine Liebe“ „Damit kann hier aber niemand etwas anfangen“, sagt der 37-jährige Gastronom. Also habe er sich für eine internationale Bezeichnung entschieden – und Mitte Juni das „Café Love“ eröffnet.

Das Herzstück der neuen Lokalität am Bärenbruch in Marten ist der Indoor-Spielplatz. „In Griechenland sind solche Spielflächen in Lokalen Gang und Gäbe“, sagt Anastasios Touantzoglou. In Dortmund kenne er kein Café, das für Familien mit kleinen Kindern ein vergleichbares Angebot bereithält.

Anastasios Touantzoglou und seine Frau Valentina haben das Café Love nach ihrer Tochter Agapi benannt. Übersetzt heißt der Name
Anastasios Touantzoglou und seine Frau Valentina haben das Café Love nach ihrer Tochter Agapi benannt. Übersetzt heißt der Name „Meine Liebe“. © Beate Dönnewald © Beate Dönnewald

Diese Lücke wolle er mit seiner Gastronomie schließen. „Bei uns gibt es genügend Beschäftigung für die Kleinen“, betont der Martener Gastronom. Damit sich Gäste ohne Kinder aber nicht gestört fühlen, befinde sich der Indoor-Spielplatz samt Hüpfburg, Bobbycars, Teddybären und Spieltisch in einem Extra-Raum.

Billard, Kicker und Dart für die großen Gäste

Denn nicht nur junge Familien möchten Anastasios Touantzoglou und seine Valentina (22) in ihrem Café begrüßen. „Hier dürfte für jeden etwas dabei sein.“ Auch einen „Spielplatz“ für große Gäste haben der Gastronom und seine Frau eingerichtet: mit einem Billiardtisch, einem Kicker und Dart-Scheiben.

Cocktails und hausgemachte Limonaden gehören zu den Spezialitäten im Café Love.
Cocktails und hausgemachte Limonaden gehören zu den Spezialitäten im Café Love. © Beate Dönnewald © Beate Dönnewald

Zum kulinarischen Angebot gehören Frühstücks-Variationen, Snacks, Kuchen und Getränke. Besonders stolz ist Anastasios Touantzoglou auf seine Cocktails und hausgemachten Limonaden. An warmen Tagen können die Gäste das alles auch draußen genießen.

„Wirtschaftliches Risiko relativ überschaubar“

Woher nimmt man eigentlich den Mut, mitten in der Corona-Krise ein neues Café zu eröffnen – nachdem einige Dortmunder Gastronomie-Betriebe wegen Covid 19 bereits schließen mussten?

Das wirtschaftliche Risiko sei relativ überschaubar, sagt Anastasios Touantzoglou. „Die Immobilie gehört uns, sodass wir keine Pacht bezahlen müssen.“ Das Café Love sei der Nachfolger der Traditionskneipe „Martens“, die bis zum Schluss seine Eltern geführt hätten.

Auch ein Außenbereich gehört zum
Auch ein Außenbereich gehört zum „Café Love“. © Beate Dönnewald © Beate Dönnewald

Für finanzielle Sicherheit sorge zudem seine Festanstellung als Kellner in Teilzeit. „So können wir ganz in Ruhe schauen, ob die Leute, vor allem im Dortmunder Westen, unser neues Café annehmen.“

Aufgrund der besonderen Mischung sei er sehr optimistisch, so Anastasios Touantzoglou. Man müsse vor allem noch den Bekanntheitsgrad des Cafés steigern. Weil die Abnahme der kalten Küche durch das Ordnungsamt aufgrund personeller Engpässe erst Anfang September erfolgt sei, habe er erst jetzt damit begonnen, das Café Love zu bewerben – unter anderem mit Flyern.

Kindergeburtstage als besonderes Angebot

  • Das Café Love, Bärenbruch 11, ist täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 22 Uhr. Dienstags ist Ruhetag.
  • Der Indoor-Spielplatz ist für Kindergeburtstage buchbar.
  • Auch für andere Anlässe stehe der große Saal zur Verfügung.
Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
1968 geboren und seit über 20 Jahren Redakteurin bei Lensing Media. Zuständig für den Dortmunder Westen mit seinen Stadtbezirken Lütgendortmund, Mengede und Huckarde sowie für die Stadt Castrop-Rauxel.
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Beate Dönnewald

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