Schnelle Hilfe

Ungeduldiges Baby: Feuerwehr in Mengede hilft bei Hausgeburt

Eine schwangere Frau zum Krankenhaus zu begleiten ist eigentlich Routine für die Feuerwehrleute der Wache in Mengede. Doch diesmal wollte das Baby nicht warten.
Die kleine Adriana hat sich wohl für eine Hausgeburt entschieden. Die Rettungswagenbesatzung der Feuerwache Mengede leistete dann als Geburtshelfer ganze Arbeit. © Feuerwehr Dortmund

Um 7 Uhr morgens wurde die Feuerwache in Mengede am Freitag (3. Juli) zum Transport einer schwangeren Frau gerufen. Dort angekommen ging alles dann doch schneller als erwartet, berichtet die Feuerwehr Dortmund auf Nachfrage unserer Redaktion.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwache Mengede zum Transport einer schwangeren Frau gerufen worden seien, habe man zunächst einen Routine-Einsatz erwartet. Dort angekommen habe auch alles gut ausgesehen, der Frau sei es gut gegangen und man habe den Transport vorbereiten wollen.

Doch als einer der Kollegen zum Einsatzwagen gegangen sei, um einen sogenannten Tragestuhl für den Transport zum Krankenhaus zu holen, haben bei der schwangeren Frau die Presswehen eingesetzt, sodass die Geburt im Wohnzimmer habe stattfinden müssen.

Kein alltägliches Erlebnis

Zwar gehört die Unterstützung bei einer Geburt zur Ausbildung der Rettungskräfte, eine Hausgeburt sei aber auch für sie ein außergewöhnliches Ereignis, so ein Sprecher der Feuerwehr Dortmund.

Die Geburt selbst sei dann ohne Probleme verlaufen. Nachdem das Baby zur Welt gekommen sei, habe man einen Kindernotarzt und eine Kinderkrankenschwester gerufen, um das kürzlich geborene Baby vor Ort routinemäßig zu untersuchen. Nach der Untersuchung seien das Kind und die Mutter zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus gebracht worden.

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