14-Jähriger weiter in Lebensgefahr

21.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Zustand des 14-Jährigen, der am Donnerstag nach dem Schnüffeln von Butangas reanimiert werden musste, war gestern unverändert kritisch. Ärzte haben ihn in ein künstliches Koma versetzt.

Eine gemeinsame Streife von Polizei und Ordnungsamt hatte den Schüler um 19.30 Uhr mit drei Freunden in einem leer stehenden Haus an der Bremmenstraße (Wickede) erwischt. "Dort hatte das Quintett nach eigenen Angaben Butangas geschnüffelt und mit den Kartuschen gezündelt", erklärte Dr. Ina Holznagel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Als die Beamten die Kinder (13 bis 16 Jahre) zur Rede stellten, kippte der 14-Jährige plötzlich um. Die Ordnungshüter dachten zunächst, der Junge simuliert - erst nach gut einer Minute erkannten sie den Ernst der Lage und begannen mit der Wiederbelebung. Für Holznagel ist die Verzögerung strafrechtlich ohne Relevanz: "Ohne ihre Erste Hilfe wäre der Junge wahrscheinlich nicht mehr zu retten gewesen." weg

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