20 Jahre: Fan-Projekt feierte Jubiläum

DORTMUND Der 3. September 1987 – das war der Gründungstag des Dortmunder Fan-Projekts, eine soziale Einrichtung, um Gewalt beim Fußball vorzubeugen. Am Mittwochabend feierten das Team um Rolf-Arnd Marewski, Thilo Danielsmeyer und Jelka Röper das 20-jährige Jubiläum.

von Von Constantin Blaß

, 20.09.2007, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Feierten das 20-jährige Bestehen des Fan-Projekt (v. l.): Thilo Danielsmeyer, Klaus Kohts, Hans-Jürgen Harder, Reinhold Lunow, Rolf-Arnd Marewski, Susanne Haensel, Regina Büchle, Gangolf Lohner, Birgit Elsing.

Feierten das 20-jährige Bestehen des Fan-Projekt (v. l.): Thilo Danielsmeyer, Klaus Kohts, Hans-Jürgen Harder, Reinhold Lunow, Rolf-Arnd Marewski, Susanne Haensel, Regina Büchle, Gangolf Lohner, Birgit Elsing.

Im Signal Iduna Park stieg mit Freunden, Förderern und langjährigen Wegbegleitern die große Sause. Mit dabei auch Bürgermeisterin Birgit Jörder, BVB-Schatzmeister Reinhold Lunow und Birgit Elsing vom Jugendministerium in NRW. Musik gab‘s von Matthias „Kasche“ Kartner, Comedy-Einlagen von Bruno Knust, der Marewski und Co. einen „Goldenen Günna“ überreichte. „In Dortmund gibt es ein Fan-Projekt, in Gelsenkirchen ein Flenn-Projekt“, sagte Knust in Anspielung auf den FC Schalke 04. Kurz darauf begann die bis weit in die Nacht andauernde große Party.

Zuvor blickten die Protagonisten allerdings in diversen Reden zurück auf 20 erfolgreiche Jahre des Fan-Projekts. „Ihr habt echte Basisarbeit geleistet, euch um die Sorgen unserer Fans gekümmert. Dass die Anhänger des BVB so einen guten Ruf genießen, liegt an eurer Arbeit“, lobte zum Beispiel Schatzmeister Reinhold Lunow.

„Das Fan-Projekt ist aufgrund seiner Arbeit weit über NRW hinaus anerkannt“, meinte Birgit Elsing. Und Birgit Jörder ergänzte: „Die Sozialarbeiter beim Fan-Projekt müssen viel Idealismus und Engagement mitbringen. Ich hoffe, das lässt nicht nach.“

Rolf-Arndt Marewski, seit 1988 beim Fan-Projekt dabei, kann die Bürgermeisterin beruhigen: „Man hört nie auf, gegen Gewalt zu arbeiten und ihr vorzubeugen. Das ist eine Lebensaufgabe.“

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