223 Personen und 15 Betriebe überprüft - Zahlreiche Verstöße

Großeinsatz in der Nordstadt

Die Bilanz der Polizei zum Großeinsatz in der Nordstadt am frühen Dienstagabend listet zahlreiche Verstöße gegen verschiedene Gesetze auf, darunter das Aufenthaltsrecht, das Betäubungsmittelgesetz und das Gewerberecht. 223 Personen und 15 Betriebe haben die Fahnder kontrolliert. Es gab auch Festnahmen.

DORTMUND

von Ruhr Nachrichten

, 28.03.2012, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei, Stadt Dortmund und Steuerfahndung sind derzeit in der Nordstadt unterwegs. Der Einsatz läuft auch auf der Münsterstraße.

Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei, Stadt Dortmund und Steuerfahndung sind derzeit in der Nordstadt unterwegs. Der Einsatz läuft auch auf der Münsterstraße.

Die Fahnder konzentrierten sich auf Gewerbeobjekte, deren Betreiber, Besucher und Passanten. Für den Großeinsatz wurde zeitweise ein Teil der Münsterstraße gesperrt. Über 100 Kräfte waren in der Nordstadt im Einsatz.

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Razzia mit 100 Einsatzkräften in der Dortmunder Nordstadt

100 Einsatzkräfte der Polizei und der Stadt sowie Steuerfahnder haben zahlreiche Geschäfte auf der Münsterstraße in der Nordstadt kontrolliert. Es ging um Drogen und um Verstöße gegen das Ausländer- und das Gewerberecht. Die Straße war zwei Stunden gesperrt. Bürger hatten die Polizei auf Missstände hingewiesen.
27.03.2012
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Zahlreiche Passanten verfolgten das Geschehen auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
Münsterstraße / Heroldstraße: Ab hier war die Strecke gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Polizeieinsatz auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
An den Sperrstellen führte die Polizei zahlreiche Gespräche. Manche Passanten zeigten freiwillig ihre Pässe.© Foto: Peter Bandermann
Kontrollen auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
Die Kontrolleure waren zeitgleich in die Geschäfte gegangen. So konnte ihnen niemand durch die Lappen gehen.© Foto: Peter Bandermann
Die Geschäftsinhaber hatten während der Sperrung nichts zu tun.© Foto: Peter Bandermann
Die Münsterstraße war zwischen Heroldstraße und Mallinckrodtstraße gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Polizisten hielten für Personalien-Überprüfungen den Kontakt zur Wache.© Foto: Peter Bandermann
Kein Durchkommen: Die Polizei riegelte die Straße rigoros ab.© Foto: Peter Bandermann
Einsatzhundertschaft auf der Münsterstraße: In der Nordstadt hat es in den vergangenen Monaten mehrere Kontrollen dieser Art gegeben.© Foto: Peter Bandermann
An dem Einsatz waren 100 Einsatzkräfte von Polizei, Stadt und STeuerfahndung beteiligt.© Foto: Peter Bandermann
Zivilkräfte der Polizei auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei überprüfte in den Fahrzeugen zahlreiche Personalien.© Foto: Peter Bandermann
Einsatzbesprechung auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
Einsatzbesprechung auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Kontrolleure der Stadt Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Mitarbeiter des Ordnungsamtes und die Einsatzhundertschaft der Polizei auf der Münsterstraße.© Foto: Peter Bandermann
Pause am Straßenrand: Dieser Supermarkt-Angestellte nutzt die Zwangspause während des Einsatzes für ein Telefongespräch.© Foto: Peter Bandermann
Dieser marokkanische Lebensmittelhändler hatte gegen die Kontrollen nichts einzuwenden.© Foto: Peter Bandermann
Dieser marokkanische Lebensmittelhändler hatte gegen die Kontrollen nichts einzuwenden.© Foto: Peter Bandermann
Warten auf die Freigabe der Münsterstraße: Ab 17.30 Uhr konnten Autofahrer und Fußgänger den gesperrten Bereich zwischen Heroldstraße und Mallinckrodtstraße nicht passieren.© Foto: Peter Bandermann

Das Ordnungsamt stellte bei der Überprüfung von 15 Betrieben 31 Verstöße gegen das Gewerberecht fest: gegen die Betriebsart, gesetzliche Sicherheitsbestimmungen und gegen das Lebensmittelrecht. Lediglich ein Betrieb erwies sich bei den Kontrollen als mängelfrei. Ein weiterer wurde wegen erheblicher Mängel geschlossen.Drei Personen wurden festgenommen, davon zwei zur Abschiebung und einer wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte.

  • zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz
  • einen Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht
  • neun Aufenthaltsermittlungen
  • zwei Steuerstrafverfahren
  • drei Kassenpfändungen und
  • zwei Jugendliche, die dem Jugendamt zugeführt werden mussten.

Der Großeinsatz fand in Kooperation von Polizei, Stadt Dortmund und Steuerfahndung statt. Ziel ist eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls für die Nordstadtbewohner. Es soll weitere Einsätze dieser Art geben.

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