Klinikum Westfalen

288 Corona-Tests täglich dank Hightech

Das Klinikum Westfalen hat neue Geräte angeschafft, wodurch jetzt schneller auf das Coronavirus getestet werden kann. Das kommt Patienten und Mitarbeitern in zwei Krankenhäusern zu Gute.
Mit diesem neuen Extraktionsgerät können nun mehr Abstriche im Klinikum Westfalen auf einen Corona-Test vorbereitet werden. © Klinikum Westfalen

Das Klinikum Westfalen hat neue Geräte angeschafft, wodurch jetzt schneller auf das Coronavirus getestet werden kann. Sie vereinfachen laut dem Krankenhausbetreiber die Zwischenschritte von der Probenentnahme bis zum Ergebnis.

Bestehe der Verdacht, dass sich ein Mensch mit dem Coronavirus infiziert hat, werde ein Abstrich gemacht. Dann müsse die Probe aus dem Abstrich extrahiert werden. Eine geschulte Laborkraft benötige dafür ungefähr drei Stunden.

Schnellere Ergebnisse für Patienten und Mitarbeiter

Im Labor des Klinikums Westfalen stehen jetzt neue Proben-Extraktionsgeräte, die diesen Prozess automatisieren, beschleunigen und auch effizienter machen. Mit den neuen Gerätschaften sei es nun möglich, 96 Proben in einer Stunde auf den Corona-Test vorzubereiten, wie das Klinikum in einer Pressemitteilung schreibt. Vorher seien es nur 16 Proben in drei Stunden gewesen.

Das isolierte Virus komme dann in ein PCR-Testgerät. Dann gebe es die Antwort, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt – oder eben nicht.

In dem Labor können durch das neue Gerät nun 288 Tests pro Tag durchgeführt werden. Deshalb müssen keine Fremdlabore mehr beauftragt werden. Dadurch sei es möglich, schneller Ergebnisse für Patienten und Mitarbeiter aus den Knappschaftskrankenhäusern Brackel und Lütgendortmund, die zum Klinikum Westfalen gehören, zu liefern.

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