36 Künstler laden zum 13. „Hörder Sehfest“ ein

Kunst-Aktion

Zum 13. Mal lädt die Künstlerszene am Sonntag zum „Hörder Sehfest“. Malerei, Skulpturen, Fotografie, Spray-Art und Design stehen Mittelpunkt. Es gibt aber nicht nur etwas für die Augen.

Hörde

, 23.10.2019, 14:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
36 Künstler laden zum 13. „Hörder Sehfest“ ein

Alteingesessene und Neuankömmlinge repräsentieren die Hörder Kunstszene und zeigen ihre Werke beim 13. Sehfest. © Uwe Fröhlich

Alteingesessene treffen Neuankömmlinge: Gemeinsam prägen sie die Hörder Kulturszene und damit einen Teil des „neuen Hörde“. Am Sonntag (27. Oktober) zeigen sie ihre Werke beim 13. „Hörder Sehfest“.

In den zwölf Jahren seines Bestehens hat sich das „Sehfest“ für Freunde der heimischen Kunst zu einem beliebten Ziel etabliert. 36 Hörder Künstler und Künstlerinnen geben einen Einblick in ihre Kreativität.

Verteilt über den gesamten Stadtteil öffnen sie ihre Galerien oder zeigen ihre Arbeiten in ihren Wohnraumateliers und anderen Lokalitäten. Besucher erleben klassische und experimentelle Malerei, Skulpturen, Fotografien, Spray-Art und Design.

Alteingesessene Künstler begeistern – neue Namen überraschen

Es sind Alteingesessene dabei, die mit ihrer bekannten Kunst begeistern. Es sind aber auch die neuen Namen, die mit ihren Werken überraschen.

Enno verblüfft in seinen jungen Jahren mit expressionistischer Porträtmalerei. Einen ersten Eindruck vermittelt er auf dem Cover des Flyers zum 13. Sehfest.

Kirian hat einen sehr eigenen Tattoostil entwickelt, den auch seine Malerei prägt. Ruth Striegler bietet in ihrem Atelier Dekoratives in unterschiedlicher Couleur an. Und Jonathan Zipfel zeigt in seinen Fotografien eine spannende neue Perspektive der Welt.

Musikalische Rastplätze liegen am Wege

Auch einige musikalische Highlights laden zur Rast beim Rundgang ein. Das Wohnzimmer live im Piepenstock rockt „Markuse und Bande“ mit Deutschrock-Pop. Nebenan im Hinterhof begeistern „Black Rime“ mit ihrem Crossover-Sound. Ab 19 Uhr klingt der Abend im Atelier „Witte & Zipfel“, Beukenbergstraße 25, mit der Jazzperformance von „Staege, Dodt & Wiemhöfer“ aus.

Mit einem bisschen Glück erwischen die Sehfest-Besucher Peka aus dem Atelier Dreisam beim Gitarrespielen. Hier gibt es für echte Sehfest-Fans neue Upcycling-Taschen aus dem letztjährigen Banner. Jupp Damberg liest im Haus Rode und die Kreativen „von umme Ecke“ sorgen dort zwischendurch für literarische, musikalische und kulinarische Häppchen.

Charity Aktion kommt Obdachlosenhilfe zugute

Für die Organisation des Events zeichnet ein neues Orga-Team verantwortlich: Claudia Eberbach-Pape ist neu dabei; Peter Kröker organisiert schon seit drei Jahren das Hörder Sehfest. In Kooperation mit BoDo gibt es einen Charity-Verkauf. 20 Künstler stellen 25 eigene Kunstwerke zum Verkauf, deren Erlös sie zu 100 Prozent der Obdachlosenhilfe spenden.

Der Sehfest-Flyer mit allen Kunst- und Veranstaltungsorten sowie einer Übersichtskarte liegt in den teilnehmenden Ateliers und in vielen Hörder Geschäften aus. Auf www.kulturquartier-hoerde.de kann der Flyer heruntergeladen werden.

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