Das Tüftlerfestival „Maker Faire Ruhr“ kommt wieder nach Dortmund

Messe

Auch 2020 kommt die „Maker Faire Ruhr“ nach Dortmund. Ende März gibt es auf dem Tüftlerfestival wieder allerhand Abgefahrenes zu bestaunen. Auch heimische Maker sind dabei.

Dortmund

von Anna Maria Stock

, 09.02.2020, 11:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch das Abacus-Theater aus den Niederlanden wird in diesem Jahr wieder auf der „Maker Faire Ruhr“ in Dortmund zu erleben sein. Sie sind zum fünften Mal dabei.

Auch das Abacus-Theater aus den Niederlanden wird in diesem Jahr wieder auf der „Maker Faire Ruhr“ in Dortmund zu erleben sein. Sie sind zum fünften Mal dabei. © Stephan Schütze (Archiv)

Die „Maker Faire Ruhr“ findet auch in diesem Jahr statt – zum bereits fünften Mal. Am 28. und 29. März (Samstag und Sonntag) verwandelt sich das Dasa-Gelände in Dortmund-Dorstfeld wieder in einen Rummelplatz für Liebhaber von Do-It-Yourself (DIY), Upcycling und digitalen Innovationen.

Auch in diesem Jahr wird es auf der „Maker Faire Ruhr“ wieder technische Tüfteleien zu sehen und erleben geben.

Auch in diesem Jahr wird es auf der „Maker Faire Ruhr“ wieder technische Tüfteleien zu sehen und erleben geben. © Stephan Schütze (Archiv)

Das englische Wort „fair“ bedeutet im Deutschen sowohl „Messe“ als auch „Jahrmarkt“ – und somit steckt bereits im Namen der „Maker Faire“, was die Besucherinnen und Besucher dort erwartet: eine Messe mit Jahrmarktflair. Dass „Faire“ mit „e“ geschrieben wird, ist kein Rechtschreibfehler, sondern eine Anspielung auf das altenglische Wort „fayre“, aus dem sich „fair“ entwickelt hat.

Etwa 60 Maker

Zum fünften Jubiläum der Messe werden knapp 60 Maker ihre Ideen und Tüfteleien präsentieren – und Jung und Alt an ihren Ständen zum Mitmachen einladen. Die Maker kommen laut Monika Röttgen von der Dasa hauptsächlich aus der Großregion. Aus den Niederlanden reise etwa “The Bobbleshop“ an, die 3D-Drucke von Gesichtern herstellen.

Mitmachen und Ausprobieren hieß es auch auf der letzten „Maker Faire Ruhr“ – für Groß und Klein.

Mitmachen und Ausprobieren hieß es auch auf der letzten „Maker Faire Ruhr“ – für Groß und Klein. © Stephan Schütze (Archiv)

Es werden auch einige Dortmunder Maker da sein. Etwa Upcycler Thomas Zigahn mit “Tanz auf Ruinen“, der bereits zum fünften Mal dabei ist. Aus alten Atlanten macht er Schmuck, aus Disketten werden Notizbücher oder alte Fahrradschläuche und Kronkorken finden ein zweites Leben als Schlüsselanhänger. An seinem Stand zeigt Zigahn seine Upcycling-Produkte – und lädt zum Selbstbasteln ein.

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Workshops und Vorträge

Ebenfalls aus Dortmund ist Illustratorin und Künstlerin Heike Kollakowski. Sie wird einen Workshop zu Handlettering mit Brushpen anbieten. Das Schönschreiben mit Pinselstiften ist derzeit im Trend: „Ich denke, dass das Handlettering eine willkommene Abwechslung zur Arbeit vor dem Bildschirm ist. Die Leute genießen es, was mit ihren Händen zu machen“, sagt Kollakowski.

An beiden Tagen wird die „Maker Faire Ruhr“ von 10 bis 18 Uhr für Jung und Alt geöffnet sein. Eintritt zum üblichen Dasa-Tarif: Erwachsene zahlen 8 Euro. Ermäßigte Tickets gibt es für 5 Euro. Und ein Familienticket kostet 16 Euro. Weitere Infos unter: www.makerfaire-ruhr.com

Neben den Workshops wird es außerdem Vorträge geben. Die Themen sind vielfältig. Kulturwissenschaftlerin und Steampunkerin Anachronika hält einen Vortrag über Steampunk. Der Chaos-Treff Dortmund erklärt, wie man Temperatursensoren selbst machen kann. Und der Deutsche Amateur-Radio-Club (Darc) spricht über Not- und Katastrophenfunk.

Im letzten Jahr haben 6000 Personen die „Maker Faire Ruhr“ besucht, laut Monika Röttgen so viele wie nie zuvor. Damit sei die Dortmunder „Maker Faire“ nach Hannover und Berlin die drittgrößte in Deutschland.

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