Westfalenhütte: 70-Tonnen-Trafo sichert die Energieversorgung der Zukunft

Westfalenhütte

Der Energiebedarf auf dem Gelände der früheren Westfalenhütte steigt ständig. Für die Energieversorgung der Zukunft holte die Dortmunder Netz GmbH jetzt einen Riesen-Trafo von weit her.

Kirchderne

, 02.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Westfalenhütte: 70-Tonnen-Trafo sichert die Energieversorgung der Zukunft

Auf Schienen wurde der circa 70 Tonnen schwere Transformator in die Anlage transportiert. © Mark Ansorg

Drei Nächte lang war er von Regensburg aus unterwegs, am 31. Oktober (Donnerstag) in den frühen Morgenstunden ist er angekommen: der zusätzliche 110-/10-Kilovolt (kV)-Transformator der Dortmunder Netz GmbH (Donetz), der für die Anlage Kirchderne bestimmt ist.

Durch den ständigen Energiezuwachs im Bereich des Geländes der ehemaligen Westfalenhütte muss die Trafoflotte der Donetz um ein weiteres Schwergewicht mit circa 70 Tonnen erweitert werden.

„Der neue Transformator am Standort Kirchderne wird die zukünftige Energieversorgung sicher und zuverlässig übernehmen, was bis dahin aus den Anlagen Wambel und Eving erfolgt ist“, erklärt Andreas Liese, Leiter der Anlagen- und Systemtechnik bei Donetz.

„Für den Ausbau zur Umspannanlage ist jedoch nicht nur ein zusätzlicher 110-/10-kV-Transformator notwendig, sondern auch ein neuer 110-kV-Anschluss, der in Form einer Freiluftanlage am Standort realisiert wird“, so Projektleiter Jörg Sprinck.

Mit neuer Diagnosetechnik werden Fehler schneller aufgespürt

Die Digitalisierung im Energiesektor geht weiter. So wurde der neue Trafo mit der neuesten Diagnosetechnik ausgestattet, die der Trafohersteller SGB erstmalig verbaut hat.

Mit Hilfe dieser sogenannten UHF-Fenster kann man im Störungsfall einen inneren Fehler lokalisieren und somit die Reparatur optimal und schnellstmöglich durchführen.

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