Ein Blick auf Dortmund lohnt sich immer. Wir stellen Ihnen die schönsten Aussichtspunkte vor. © Evgeni Tcherkass
Aussichtspunkte über Dortmund

8 Aussichtspunkte für die beste Sicht auf Dortmund

Als größte Stadt im Ruhrgebiet reicht ein Aussichtspunkt nicht aus, um eine komplette Übersicht von Dortmund zu haben. Deshalb haben wir dir gleich eine ganze Liste zusammengestellt.

Das sind unsere Tipps für Sie:

  • Florianturm
  • Halde Gotthelf
  • View
  • Kaiserberg am Phoenixsee
  • Reinoldikirche
  • Zeche Zollern
  • Deusenberg
  • Hohensyburg

(Hinweis: Einige der hier genannten Aussichtspunkte sind wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres geschlossen. Informieren Sie sich vor einem Ausflug am besten online, ob das anvisierte Ziel inzwischen wieder für Besucher zugänglich ist.)

Im Herzen des Westfalenparks ragt der Florianturm, ein ehemaliger Fernsehturm, in die Höhe. Hat man den Obolus für Parkeintritt und Turmauffahrt entrichtet, geht es mit dem Aufzug in die schwindelerregende Höhe.

Vom Florianturm ist eine weite Aussicht garantiert. © Anna Kropp © Anna Kropp

Hier hat man die Wahl, ob man die Aussicht auf Park und Landschaft durch die Fenster des rotierenden Restaurants genießt, oder vom Dach an der zugig frischen Luft. Gerade bei Sonnenuntergang natürlich ein Hit in Sachen Romantik, Industriekultur und Ruhrpottcharme.

Florianturm, Florianstraße, Dortmund

Selbst von Halden-Fetischisten und Panorama-Junkies oft verschmäht ist die Halde Gotthelf in Hombruch. Zugegeben: Das ist keine Halde Hoheward und kein Gasometerdach, aber man bekommt eine frische Einstellung der Dortmunder Skyline, mit alten Industriedenkmälern, dem Florian, Zechensiedlungen und überraschend viel Grün.

Mal eine andere Perspektive: die Halde Gotthelf. © Lukas Vering © Lukas Vering

Randnotiz: Die Halde hat einen Doppelgipfel und wird von Liebhabern und Kennern als Hombrucher Alpen betitelt.

Halde Gotthelf, Gotthelfstraße, Dortmund

Der Name ist Programm. Auf der höchsten Etage des U-Turms befindet sich das View: Café und Club zugleich, von dem aus man auch noch die Aussichtsterrasse besteigen kann.

Blick vom Dortmunder U © Lina Niermann © Lina Niermann

Hier, nur knapp unter den niemals schlafenden Videoleinwänden und dem güldenen U, kann man durch volltransparente Wände einen fantastischen Blick auf die Innen- und Nordstadt Dortmunds werfen. Und sich danach stockwerkweise durch moderne Kunst fräsen.

View, Leonie-Reygers-Terrasse, Dortmund

Wie zahlreiche andere Erhöhungen im Ruhrgebiet ist auch der Kaiserberg künstlich. Er besteht aus dem Aushub, der beim Anlegen des unter ihm liegenden Phoenixsees entstanden ist. Hier muss man nicht mal richtig kraxeln, denn freundlicherweise ist dem Berg gleich noch eine Treppe spendiert worden.

Blick vom Kaiserberg auf den Phoenixsee © Jochen Tack © Jochen Tack

So habt ihr von oben einen ganz hervorragenden Ausblick auf das den See umgebende Neubaugebiet und natürlich den Phoenixsee selbst. Instagrammable!

Kaiserberg, am Phoenixsee, Zugang über die Meinbergstraße, Dortmund

Einen besonderen Blick auf die Innenstadt hält der Turm der Reinoldikirche für Besucher bereit. Von hier oben sieht man den U-Turm, den Florian, die höchsten Gebäude der City und den Westenhellweg oder die Brückstraße aus einer völlig neuen Perspektive.

Ausblick von der Reinoldikirche © Lukas Vering © Lukas Vering

Leider nur samstags zwischen 12 und 15 Uhr geöffnet, oder nach Vereinbarung. Hier kannst du dich übrigens an der dringend nötigen Sanierung der Kirche beteiligen und so das Dortmunder Stadtbild erhalten.

Reinoldikirche, Ostenhellweg 2, Dortmund

Das Museum rund um die Geschichte der Zeche Zollern, den Bergbau und die Arbeiterkultur und dem großen Angebot für Kinder bietet zusätzlich noch die Möglichkeit, eines der beiden Fördergerüste zu erklettern.

Von der obersten Plattform der Zeche Zollern hat man eine schöne Sicht auf Dortmund, © Lukas Vering © Lukas Vering

Wer keine panische Angst vor diesen fiesen Stufen mit Lochmuster und freiem Blick in die gähnende Tiefe hat, hat von der obersten Plattform eine schöne Sicht auf Dortmund, auf die Halde Hoheward und selbst das Dattelner Mammutkraftwerk kann man gut erkennen.

Zeche Zollern, Grubenweg 5, Dortmund

Als dreckig, stinkend und hässlich hat man die Gegend rund um den heutigen Deusenberg einst beschimpft. Sein Fundament besteht ja schließlich auch aus Industriemüll und Weltkriegstrümmern. Daraus gewachsen ist ein grünes Naherholungsgebiet mit verschnörkeltem Mountainbike-Track.

Aussicht vom Deusenberg auf Deusen © Tbachner © Tbachner

Die rekultivierte Müllkippe bietet viel Vegetation, einen Ruheort abseits der Stadt und einen wundervollen Ausblick auf die Dortmunder Skyline, die umliegende Industrie und die Zechen Fürst Hardenberg und Minister Stein.

Deusenberg, Lindberghstraße, Dortmund

Wer sich auf den langen Weg hinauf zur mythenumwobenen Ruine der Hohensyburg wagt, wird mit einem ganzen Buffet von Aussichtspunkten belohnt.

Wer den Weg hinauf zur Hohensyburg schafft, wird mit einem ganzen Buffet von Aussichtspunkten belohnt © Stefanie Kleemann © Stefanie Kleemann

Zusätzlich kann man natürlich durch die Burgüberreste wandeln und das gewaltige Kaiser-Wilhelm-Denkmal bestaunen. Wendet man die Augen kurz davon ab, erstreckt sich der Blick auf den Hengsteysee, den Klusenberg, die Stadt Hagen, Ruhr und Lenne sowie die Berge des Sauerlands. Manch einer spricht hier von Panoramaporno.

Hohensyburg, Hohensyburgstr. 200, Dortmund

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