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Abgeschoben ins Elend Osteuropas

Eine Ausstellung über "Grenzgänger" aus Dortmund und Lünen betrachtet im Gemeindehaus an der Overgünne das Leben von Flüchtlingen ausschließlich aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen, die als Babys oder Kleinkinder mit ihren Eltern aus einem Kriegsland geflohen sind. Fazit: Die Abschiebe-Praxis ist mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen nicht vereinbar, weil der Transfer ins Elend, zum Beispiel in den Kosovo, gegen das Kindeswohl verstößt.
05.04.2011
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In Deutschland gehen geduldete Flüchtlings-Kinder zur Schule. Viele sprechen sehr gut Deutsch, aber nicht die sprache ihre Herkunftslandes. Der Arbeitskreis aus Lünen informiert darüber, dass 3 von 4 Kindern nach der Abschiebung nicht mehr in die Schule gehen.© Foto: Peter Bandermann
Willi Engelbertz, Armin Böck und Kirsten Jeck (von links) vom Arbeitskreis Flüchtinge in Lünen haben die Ausstellung im Gemeindehaus an der Overgünne in Wellinghofen aufgebaut.© Foto: Peter Bandermann
Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Deutschland leben, sollen in ihr Herkunftsland abgeschoben werden. Am Beispiel Lünen hat der Arbeitskreis das Schicksal von Jungen und Mädchen, deren Eltern aus dem Kosovo stammen, die als Baby oder Kleinkind nach Deutschland gekommen sind.© Foto: Peter Bandermann
Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in Deutschland leben, sollen in ihr Herkunftsland abgeschoben werden. Am Beispiel Lünen hat der Arbeitskreis das Schicksal von Jungen und Mädchen, deren Eltern aus dem Kosovo stammen, die als Baby oder Kleinkind nach Deutschland gekommen sind.© Foto: Peter Bandermann
Wer abgeschoben wird, darf nur 25 Kilogramm Gepäck mitnehmen.© Foto: Peter Bandermann
Auch Unicef-Informationen sind in die Ausstellung eingeflossen.© Foto: Peter Bandermann
Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen fordert, stets das Wohl des Kindes zum Maßstab zu erklären.© Foto: Peter Bandermann
Abgeschoben "Im Namen des Volkes": Asylbewerber können klagen - am Ende entscheidet ein Gericht. Während des Verfahrens dürfen die Asylbewerber weiter in Deutschland bleiben.© Foto: Peter Bandermann
Die Ausstellung verweist auf das Schicksal abgeschobener Kinder: Willi Engelbertz mit der Aussage "Keine Abschiebungen ins Elend."© Foto: Peter Bandermann
Dieser Satz stammt aus einem Bericht über das Leben abgeschobener Roma, die wieder im Kosovo leben und dort während des Balkan-Kriegs in den 90er-Jahren verfolgt worden sind.© Foto: Peter Bandermann