Abschied voller Symbole

Gerhard Langemeyer

DORTMUND Er wirkte fast erleichtert, als er zur letzten Amtshandlung auf den grünen Rasen am Kaiserbrunnen trat. Mit der Übergabe der Wettersteiger-Skulptur beendete Dr. Gerhard Langemeyer seine Amtszeit als Oberbürgermeister.

von Von Oliver Volmerich

, 20.10.2009, 17:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Langemeyer revanchierte sich und pries den Wettersteiger als doppeltes Symbol. "Er stellt die Verbindung zwischen dem alten und dem neuen Dortmund her", stellte der scheidende OB fest und erinnerte in seiner "Abschiedsrede" an die große Zeit von Kohle und Stahl. Aus dieser Ära stammt auch die Skulptur, die ursprünglich vor der alten Harpen-Verwaltung an der Hansastraße stand. Die RWE übernahm mit VEW das Bergbauunternehmen und damit auch den Wettersteiger - um ihn jetzt der Stadt zu schenken.

Womit wir beim zweiten Symbol wären - dem für die Verbindung zwischen Stadt und RWE. Die gründe nicht nur auf einem Aktienpaket, sondern auch auf einer klugen Entscheidung der Politik, bei der Versorgung der Stadt auf eine Allianz von Kommune und RWE zu bauen, merkte Langemeyer mit Blick auf die Beteiligung des Energieriesen an der heimischen DEW an. Die Tradition wolle man fortsetzen. Zumindest am Kaiserbrunnen gab es dazu keinen Widerspruch.

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