„Achtung, wenn’s klingelt“: Dortmunder warnen sich vor Trickbetrügern

mlzBetrugsmasche

Trickbetrüger sollen ihr Unwesen treiben und an Haustüren klingeln. Vor dieser Masche warnen Dortmunder aktuell in sozialen Medien. Vor allem ein Stadtteil soll davon betroffen sein.

Eving

, 27.10.2020, 11:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Trickbetrüger lassen sich regelmäßig neue Maschen einfallen, um an das Geld Unwissender zu kommen. In Eving sollen aktuell Betrüger ihr Unwesen treiben: „Achtung, wenn’s klingelt“, schreibt eine Userin am Montag (26.10.) bei Facebook in einer Gruppe. Angebliche Telekom-Mitarbeiter klingeln an der Haustür und wollen die Leitungen überprüfen.

Trickbetrüger an der Haustür: „Ja, waren letzte Woche schon bei uns“

In Eving sollen sich diese Fälle in letzter Zeit häufen: „Ja, waren letzte Woche schon bei uns. Einfach die Tür zugemacht“, antwortet ein weiterer User.

Sich gegenseitig zu warnen, sei wichtig, sagt die Dortmunder Polizeisprecherin Kristina Purschke. Zuerst müsse aber die Polizei informiert werden. Die wisse laut Purschke von keinem aktuellen Fall dieser Art in dem Dortmunder Stadtteil.

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„Wir warnen regelmäßig vor neuen Betrugsmaschen, leider sind die Straftäter kreativ“, sagt sie. Seriöse Personen werden sich auf Anfrage ausweisen und Verständnis für die Zweifel der Anwohner haben, erklärt die Polizei Dortmund. „Lassen Sie Fremde, die unangekündigt auftauchen, grundsätzlich nicht in Ihre Wohnung und hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Einem Fremden den Zutritt zu Ihrer Wohnung zu verwehren, ist nicht unhöflich, sondern Ihr gutes Recht!“

Telekom-Mitarbeiter lassen sich über die Hotline verifizieren

Das bestätigt die Pressestelle der Telekom: Die Mitarbeiter haben einen Ausweis und ein Autorisierungsschreiben dabei, das auf die Telekom-Hotline verweise, so Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney. „Die Kollegen beantworten dort Anfragen zu einzelnen Mitarbeitern. Sie prüfen und bestätigen, dass dieser Mitarbeiter in unserem Auftrag vermarktet.“

Zudem könne man die Vertriebsmitarbeiter idealerweise an den grauen oder magentafarbenen Hemden mit Telekom-Bestickung erkennen. Im Winter tragen sie entsprechende Jacken mit T-Logo, so McKinney. Der Ausweis sollte immer sichtbar in Brusthöhe angebracht sein.

Mitarbeiter mit Desinfektionsmittel ausgestattet

Aus aktuellem Anlass haben alle eingesetzten Mitarbeiter neben den Produkttrainings auch umfangreiche Unterweisungen zum Infektionsschutz erhalten, erklärt der Telekom-Sprecher auf Anfrage dieser Redaktion.

Neben Handschuhen und Masken sollte jeder Mitarbeiter der Vertriebspartner mit ausreichend Desinfektionsmittel ausgestattet sein. Die mitgeführten Unterlagen seien laminiert.

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Die Betrugsmaschen an der Wohnungstür können aber variieren. Ob sich Betrüger als Handwerker, Wasserwerker, Verkäufer oder Spendensammler ausgeben, in jedem Fall sollten verdächtige Personen der Polizei gemeldet werden.

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