Action-Kino bearbeitet Osterkirmes-Besucher mit Wind, Wasser, Schnee und Seifenblasen

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Die 122. Dortmunder Osterkirmes ist auch 2019 das größte Osterfest im Ruhrgebiet. Hier sind die fünf wichtigsten Tipps für Besucher. Einer lautet: Männer sollten sich als Frauen verkleiden.

Dortmund

, 13.04.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

100 Schaustellerbetriebe bereiten seit zehn Tagen die 122. Osterkirmes auf dem Festplatz an der Eberstraße vor. Am 13. April 2019 um 16 Uhr schalten die Fahrgeschäfte den Strom ein. Autoscooter, Schwanenflieger, Deutschlands schrägste Baustelle und andere Kirmes-Attraktionen sollen bis zum 28. April bis zu 125.000 Gäste unterhalten.

Hier sind die fünf wichtigsten Tipps und Hinweise für den Kirmes-Spaß:

  • Anreise und Öffnungszeiten: Täglich 14 bis 22 Uhr und freitags und samstags 14 bis 23 Uhr auf dem Festplatz an der Eberstraße in der Nordstadt. Der Schaustellerverein Rote Erde hat mit dem Poco-Markt am Eisenhüttenweg 11 vereinbart, dass die Kirmes-Besucher die mehr als 700 Parkplätze dort benutzen dürfen. Kostenlos.
    Wichtiger Hinweis: In den vergangenen Jahren haben die Falschparker im Umfeld des Festplatzes etliche Knöllchen kassiert. Besser die U-Bahn 41 nutzen und am Klinikum Nord aussteigen. Von dort sind es maximal zehn Minuten zu Fuß.
  • Fahrgeschäfte: Vom Autoscooter über Kettenkarussells bis zum nostalgischen Riesenrad – ohne diese Klassiker kommt eine Kirmes auch im Jahr 2019 nicht aus. Die Dortmunder Schausteller bieten viel mehr: Im neundimensionalen Actionkino erleben die Gäste Wind, Wasser, Schnee und Seifenblasen hautnah. Deutschlands schrägste Baustelle ist eine besonders kuriose Anlage.
  • Preise: Die Kirmes-Bratwurst kostet drei Euro. Karussell-Preise schwanken zwischen zwei und fünf Euro. Bei der „Lady‘s Night“ am 26. April ab 18 Uhr zahlen Frauen für ein Fahrgeschäft nur einen Euro.
    Männer, die auch nur einen Euro zahlen wollen, müssen sich als Frau verkleiden, um den Rabatt zu bekommen. Der Fantasie sind keine Grenze gesetzt. Die Schausteller geben an, großzügig zu entscheiden. Tipp: Staksen Sie mit Pumps und rosa Federboa über den Kirmesplatz.
  • Familientag: Die Familie ist die größte Zielgruppe der Schausteller, denn sie selbst arbeiten in Familienbetrieben. Wie immer ist der Mittwoch der Familientag. Alle Fahrgeschäfte laden mit einem 50-Prozent-Rabatt zum Ticketkauf ein. Ermäßigte Preise gibt es auch an allen anderen Ständen inklusive Gastronomie.
  • Höhenfeuerwerk: An zwei Samstagen lassen es die Schausteller in der Nordstadt krachen. Die Termine: 20. und 27. April. Die Pyrotechnik zündet nach Einbruch der Dunkelheit.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Die Dortmunder Osterkirmes ist aufgebaut

Die 122. Dortmunder Osterkirmes ist aufgebaut. Unsere Fotos führen über den Festplatz an der Eberstraße.
11.04.2019
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Blick auf den Festplatz an der Ebeerstraße in der Dortmunder Nordstadt.© Peter Bandermann
Kurios, krumm und schief: Deutschlands verrückteste Baustelle steht auf der Osterkirmes in Dortmund.© Peter Bandermann
Die Krumm-und-Schief-Baustelle ist ein Hingucker.© Peter Bandermann
Die Dortmunder Osterkirmes will wieder gute Laune auslösen.© Peter Bandermann
Frau Luma wirbt damit, die Zukunft vorher sagen zu können. Vielleicht kennt sie auch den Deutschen Fußballmeister 2019. Einfach mal nachfragen ...© Peter Bandermann
Im Breakdancer geht's munter auf und ab. Mitfahrer neigen zu Kreisgeräuschen.© Peter Bandermann
Das "Projekt 1" ist nichts für Spaßbremsen: Wer hier einstiegt, muss schwindelfrei sein und Fliehkräfte aushalten können.© Peter Bandermann
"Affengeil" soll es sich hier drehen.© Peter Bandermann
Frühjahrsputz vor dem Start zur Osterkirmes. Die Modernsiierung dieser Anlage hat 250.000 Euro gekostet.© Peter Bandermann
Für Kinder gibt es neun Fahrgeschäfte, die ihre Gäste etwas langsamer drehen und bewegen.© Peter Bandermann
Eins von 16 rasanten Fahrgeschäften auf der Dortmunder Osterkirmes.© Peter Bandermann
Das Riesenrad steht am Eingang zum Festplatz. Die Gondeln kommen noch dran.© Peter Bandermann
Schausteller leben und arbeiten in traditionsreichen Familienbetrieben. Sie wohnen mitten im Kirmestrubel.© Peter Bandermann
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