ADAC erwartet rund um Dortmund Staus am langen Wochenende

Stauprognose

Der ADAC rechnet am Christi-Himmelfahrt-Wochenende in NRW wieder mit mehr Staus – unter anderem rund um Dortmund. Grund dafür ist auch ein während der Corona-Krise aufgehobenes Verbot.

Dortmund

20.05.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf den Autobahnen rund um Dortmund kann es am Feiertagswochenende durchaus voll werden.

Auf den Autobahnen rund um Dortmund kann es am Feiertagswochenende durchaus voll werden. © picture alliance / dpa

Der ADAC Westfalen erwartet angesichts der gelockerten Corona-Einschränkungen am langen Christi-Himmelfahrt-Wochenende wieder mehr Staus in Nordrhein-Westfalen. Laut Mitteilung müssten Autofahrer nicht nur an den rund 100 Baustellen in NRW Geduld aufbringen.

„Die Corona-Krise schränkt den überregionalen Reiseverkehr immer noch stark ein. Dennoch sind die Autobahnen, vor allem in den Ballungsräumen, zeitweise sehr staugefährdet“, wird Verkehrsexperte Dirk Krüger in der Mitteilung zitiert.

Verzögerungen erwartet der ADAC klassisch auf der A1 (Köln - Dortmund - Osnabrück), der A2 (Oberhausen - Dortmund - Hannover) und der A3 (Oberhausen - Köln - Frankfurt). Bereits am Mittwoch wurde mit der ersten Stau-Spitze gerechnet.

Lkw dürfen fahren

Sowohl am Feiertag als auch am Sonntag müssen Autofahrer mit Lkw-Verkehr rechnen: Das an diesen Tagen sonst gültige Lkw-Fahrverbot ist während der Corona-Krise aufgehoben.

Die Rückreisewelle erreiche am Sonntag von 16 bis 19 Uhr ihren Höhepunkt. Am Freitag soll es aus Sicht des ADAC jedoch relativ ruhig werden. So viel Stau wie in den Vorjahren erwarte man in NRW am Christi-Himmelfahrt-Wochenende ohnehin nicht.

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