Aktivisten zeigen Alternative zur Wegwerfkultur an der Reinoldikirche

mlzFridays for Future

Mit einer Kleidertauschaktion machen die Aktivisten der „Fridays for Future“-Bewegung in der Dortmunder Innenstadt auf Missstände in der globalen Textilindustrie aufmerksam.

von Marc Dominic Wernicke

Mitte

, 23.08.2019, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Schatten der Reinoldikirche trafen sich Teilnehmer der „Fridays for Future“-Bewegung am Freitag (23. August) zu einer Aktion. So boten rund 50 Teilnehmer gebrauchte Kleidungsstücke zum Tausch an.

Textilindustrie in der Kritik

„Im Vergleich zwischen den Wirtschaftszweigen ist die globale Textilindustrie für den zweitgrößten CO²-Ausstoß nach der Erdölindustrie verantwortlich. Konservative Schätzungen gehen von 850 Millionen Tonnen CO² pro Jahr aus“, sagte Matthias Bauer aus dem Organisationsteam. Mit der Kleidertauschaktion wollten die Aktivisten auf diesen Missstand hinweisen und zugleich eine nachhaltige Alternative zur Wegwerfkultur aufzeigen.

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So sah es aus bei der Kleidertauschaktion von Fridays for Future an der Reinoldikirche

Rund 50 Aktivisten der Fridays-for-Future-Bewegung luden am Freitag (23. August) zu einer Kleidertauschaktion in der Dortmunder Innenstadt ein.
23.08.2019
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Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke
Die Aktivisten der Umweltschutzbewegung wiesen mit der Kleidertauschaktion auf die Missstände der globalen Textilindustrie hin.© Marc D. Wernicke

Neben dem gemeinschaftlichen Erlebnis stand wie an jedem Freitag auch der Protest für den Umweltschutz im Mittelpunkt: „Wir erklären unsere Solidarität zu den Menschen in Brasilien und fordern, dass die Waldbrände im Amazonas endlich wahrgenommen und bekämpft werden“, erklärte Therese Kah vom Organisationsteam mit großer Zustimmung der Anwesenden.

Große Aktionen im September

Mit der Veranstaltung stimmten sich die Dortmunder Aktivisten bereits auf den nächsten Monat ein: Ab dem 20. September, dem Tag, an dem das Klimakabinett der Bundesregierung sein Konzept für die Klimapolitik bis 2050 bekannt gibt, sollen weltweit Schülerstreiks und Proteste stattfinden.

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