Aldi in Scharnhorst-Ost darf umziehen und auf 1200 Quadratmeter wachsen

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Die Stadt Dortmund wollte einen Umzug des Aldi-Marktes in Scharnhorst-Ost verhindern. Dem stellt sich die Politik in Scharnhorst nun entgegen. Der geplante Standort ist nicht weit.

Scharnhorst

, 09.05.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Aldi-Markt an der Kuskestraße in Scharnhorst-Ost würde gerne umziehen. Zum einen ist die Verkaufsfläche für heutige Verhältnisse zu klein, zum anderen liegt die Filiale etwas abgelegen. Die kleine Kuskestraße geht von der Droote ab.

Nach dem Willen der Discount-Einzelhandelskette soll die Filiale auf der gegenüberliegenden Straßenseite neu entstehen – dort, wo jetzt der „Centershop“ ist, der seinerseits sein Ladenlokal räumen würde.

Dieses alte Gebäude soll abgerissen werden, um an selber Stelle die Aldi-Filiale neu zu errichten. Sie hätte dann eine Größe von gut 1200 Quadratmetern, die Postadresse wäre Droote 46.

Da, wo jetzt ein "Centershop" ist, soll demnächst eine neue Aldi-Filiale gebaut werden

Da, wo jetzt ein „Centershop“ ist, soll demnächst eine neue Aldi-Filiale gebaut werden. © Andreas Schröter

Für diese Pläne hat nun die Bezirksvertretung Scharnhorst grünes Licht gegeben – und damit gegen eine alte Verwaltungsvorlage gestimmt, in der dieser Umzug abgelehnt wurde. Die Verwaltung hatte diese Haltung damit begründet, man wolle keine Konkurrenz zum nahen Scharnhorster Zentrum – dem EKS – schaffen und es damit schwächen.

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Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny sagt nun – und spricht damit für die Mehrheit in der Bezirksvertretung: „Diese Begründung haben wir noch nie verstanden. Im EKS gibt es ja mit dem Rewe nur einen einzigen Supermarkt.“ Scharnhorst-Ost sei sicherlich groß genug für mehrere Märkte.

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