In München gilt bereits seit dem 10. Dezember ein Alkoholverbot in der Innenstadt. Auf Dortmund und ganz Deutschland soll dieses Verbot ab dem 16. Dezember ausgeweitet werden. © picture alliance/dpa
Corona-Maßnahmen in Dortmund

Alkoholverbot in der Öffentlichkeit: Wie will die Stadt das kontrollieren?

Nach dem Beschluss der Bundesregierung ist das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit auch in Dortmund ab Mittwoch (16.12.) verboten. Aber lässt sich solch eine Regelung überhaupt überprüfen?

Nicht nur für die Schulen, den Einzelhandel und für privaten Zusammenkünften an Weihnachten und Silvester im Corona-Jahr wurde am Sonntag (13.12.) bei den Beratungen zwischen Bund und Ländern entschieden. Auch beim Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit gibt es künftig eine neue Regelung.

„Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis zum 10. Januar untersagt“, heißt es offiziell. Nachdem seit Wochen das Feierabendbier in Kneipen und Restaurants nicht mehr möglich ist, ist es damit auch in den Fußgängerpassagen oder in den Parks verboten.

Schwerpunkteinsätze in der Innenstadt

Doch wie will die Stadt Dortmund das eigentlich kontrollieren? „Verbindliche Aussagen können wir erst treffen, wenn uns die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung NRW vorliegt“, sagt Stadtsprecher Maximilian Löchter am Montag.

Fest steht: Das Ordnungsamt bündelt alle vorhandenen Einsatzkräfte im Citybereich als Schwerpunkteinsätze und gegebenenfalls noch in Teilen der Nordstadt.

„Auch die Polizei hat die Anzahl ihrer Einsatzkräfte noch einmal erhöht“, teilt Löchter mit. Die Vororte werden im Rahmen der vorhandenen personellen Möglichkeiten kontrolliert.

Außerdem gilt weiterhin das Verkaufsverbot für Alkohol in Supermärkten, Kiosken und Tankstellen von 23 bis 6 Uhr.

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Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
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Maximilian Konrad

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