Alter Ascheplatz in Kley soll modernisiert und neu belebt werden

mlzDJK Oespel-Kley

Die Dorney-Grundschule und die Hauptschule Kley haben ein Problem. Nach jeder Pause kehren ihre Schüler mit Schuhen voll roter Sportplatzasche zurück. Ändern möchte das die DJK Oespel-Kley.

Kley

, 16.02.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die DJK Oespel-Kley ist vor allem wegen ihrer Handball-Abteilung weithin bekannt. Als Handball noch nicht in der Halle, sondern auf dem Feld gespielt wurde, nutzten die Oespeler und Kleyer Sportler den Ascheplatz hinter der Hauptschule.

Das änderte sich vor 45 Jahren. Der städtische Ascheplatz wurde Schulsportplatz, zunächst nur der Hauptschule, dann auch der Dorney-Grundschule.

Auf einem Ascheplatz will niemand mehr spielen

Über viele Jahre veranstaltete die DJK noch Jugendturniere auf dem Platz, doch gingen die Anmeldungen zurück. „Mit einem Ascheplatz bist du sowas von gestern“, sagt Ralf Peters von der DJK. Mittlerweile gilt der Platz als gänzlich unbespielbar. „Er sorgt nur noch für Dreck in den Schulen“, sagt Peters.

Ralf Peters setzt sich für einen Umbau des alten Ascheplatzes in Kley ein.

Ralf Peters setzt sich für einen Umbau des alten Ascheplatzes in Kley ein. © Foto Ruhr Nachrichten

Ralf Peters ist bei der DJK nun so etwas wie der „Beauftragte für Bauprojekte“. Bei der nächsten Hauptversammlung will er sich zum 3. Vorsitzenden wählen lassen, um diese Funktion offiziell ausfüllen zu können.

Für die Zukunft hat er besonders einen großen Plan: Er möchte den verlorenen Sportplatz für die Schulen und seinen Verein mit neuem Leben erfüllen. In der vergangenen Sitzung stellte er sein Vorhaben der Bezirksvertretung Lütgendortmund vor und stieß auf viel Zustimmung.

Sandgrube für ein Beach-Handball-Feld

Peters möchte aus dem rund 1600 Quadratmetern großen Platz einen „Sport- und Bewegungsraum“ machen. Die Fläche bietet Platz für einen klassischen Sportplatz, nicht mehr aus Asche, sondern aus Kunststoff mit Markierungen für Basketball-, Fußball- oder andere Sportfelder. Daneben gibt es ein kleineres Feld, geeignet für eine Sandgrube, in der man Beach-Volleyball oder Beach-Handball spielen könnte.

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Dieser Bewegungsraum könnte vormittags von den Schulen und nachmittags und am Wochenende vom Verein genutzt werden. Den Bau des Sportplatzes müsste natürlich die Stadt finanzieren. Doch die DJK macht der Stadt dafür ein kostensparendes Angebot.

Verein will sich um die Pflege der Plätze kümmern

Sie will ihre ehrenamtlichen Kräfte für die Pflege des Platzes zur Verfügung stellen. „Der Sand muss regelmäßig gereinigt werden“, so Ralf Peters. „Vor allem nach einem Winter. Und hin und wieder muss man ihn auffüllen, das können wir auch machen.“

Die Bezirksvertretung hat Peters mit diesem Vorschlag sofort überzeugt. Damit ist der erste Schritt zu Einleitung einer konkreten Planung getan. Wenn alles gut läuft, könnte der Platz dann schon 2022 gebaut werden.

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