Am Knappschaftskrankenhaus in Brackel soll kräftig investiert werden

mlzKnappschaftskrankenhaus

„Klinikum trifft Westfalen“ lautete das Motto des Jahresempfangs am Klinikum Westfalen. Dabei wurden auch einige Planungen für das Knappschaftskrankenhaus in Brackel bekannt.

Brackel

, 12.10.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Klinikum Westfalen sieht sich gut gerüstet für neue Herausforderungen und auf dem Weg, neue Chancen zu nutzen. Das geht aus einer Pressemitteilung zum Jahresempfang der Einrichtung hervor. Chancen und Herausforderungen für den Krankenhausverbund und seine vier Häuser standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, die unter dem Motto „Klinikum trifft Westfalen“ stand.

Die Kamener Bürgermeisterin Elke Kappen begrüßte als Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende in Vertretung für die 1. Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, Bettina am Orde, die Gäste im gut gefüllten Saal des Knappschaftskrankenhauses.

Herzkatheterlabor und Erweiterung der Komfortstation

Hauptgeschäftsführer Stefan Aust präsentierte aktuelle Perspektiven des Unternehmens. Am Knappschaftskrankenhaus soll ein Gefäßzentrum entstehen mit einer engen Kooperation von Angiologie (Gefäßerkrankungen) und Gefäßchirurgie.

Das Klinikum Westfalen habe zuletzt weiter kräftig investiert und setze diesen Kurs fort. In Brackel seien das dritte Herzkatheterlabor und eine Erweiterung der Komfortstation fertiggestellt worden. In Kamen werde die Modernisierung des gesamten Bettentraktes mit Hochdruck fortgesetzt. In Lünen schreite der Osttrakt seiner Vollendung entgegen. In Lütgendortmund wachse die Psychiatrie um 35 Betten. Als weiteres Zukunftsprojekt sollen am Knappschaftskrankenhaus in Brackel 2,5 Millionen Euro in die Nuklearmedizin investiert werden.

Neuregelung der Pflegekostenfinanzierung als Herausforderung

Herausforderungen sieht Stefan Aust bei den Neuregelungen für die Pflegekostenfinanzierung und im anhaltenden Fachkräftemangel. Auch dem stelle sich das Klinikum Westfalen engagiert, unter anderem mit einer Verdoppelung der eigenen Ausbildungsanstrengungen durch eine weitere Pflegeschule, die jetzt am Hellmig-Krankenhaus in Kamen installiert worden sei.

Begleitet werden solche Maßnahmen auch von personellen Neuerungen. Gleich vier neue Chefärzte begrüßt das Klinikum Westfalen im laufenden Jahr oder bereitet ihren Dienstantritt bis Jahresende vor. Der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer stellte sie vor. Mit Dr. Christos Erifopoulos in Kamen und Dr. Raphael Pulina in Lünen wurden zwei neue Chefärzte für die Anästhesiologischen Fachkliniken eingesetzt. In Kooperation mit Klinikdirektor Prof. Dr. Björn Ellger setzen sie höchste Qualitätsansprüche auch in der Intensiv- und Schmerzmedizin durch. Das neue Gefäßzentrum in Brackel werden als neue Chefärztin für die Angiologie in Dortmund und Lünen Dr. Kathrin Niemöller, sowie als Chefarzt der neuen Gefäßchirurgie am Knappschaftskrankenhaus Dr. Kyung Hun Chun gemeinsam aufbauen.

Lesen Sie jetzt