Andauernde Baustelle im EKS: Anwohner und Gewerbetreibende sind genervt

mlzBaustellen-Ärger

Eigentlich sollte nur ein Baum gefällt werden - doch jetzt stehen die rot-weißen Absperrungen seit rund einem Jahr im EKS-Wäldchen. Das missfällt Anwohnern und Gewerbetreibenden.

Scharnhorst

, 23.08.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Rund ein Jahr ist es her, dass im EKS-Wäldchen ein Baum gefällt werden musste, weil er die umliegenden Pflastersteine anhob und somit eine Stolpergefahr in dem stark frequentierten Stadtzentrum darstellte. Der Baum ist zwar mittlerweile weg - aber die Baustelle immernoch da.

Den Gewerbetreibenden vor Ort und auch dem mittlerweile hinzugezogenen Scharnhorster Ratsherrn Rüdiger Schmidt ist die Situation derzeit ein Dorn im Auge. „Ich befürchte, dass sich Senioren oder Menschen mit Behinderung dort verletzen könnten“, macht Andrea Ivo vom Sanitätshaus Schock ihrem Ärger Luft. Und auch Rita Felkamp von der Bäckerei Stöve und Anja Kirsch von der Elternpflegschaft der Gesamtschule haben kein Verständnis für die andauernden Bauarbeiten.

„Baumfällung ging anfangs zügig“

Dabei fing eigentlich alles gut an: „Die Baumfällung ging anfangs relativ zügig“, erinnert sich Rüdiger Schmidt. Doch damit einhergehend eröffnete sich ein neues Problem. Denn der Briefkasten in unmittelbarer Nähe war ebenfalls eingezäunt und verunsicherte Passanten: Wird der Briefkasten wirklich geleert?

„Auf Drängen der Gewerbetreibenden wurde die Absperrung so verändert, dass man zumindest an den Briefkasten drankommt“, gibt Rüdiger Schmidt einen weiteren Einblick in die Misere. Doch damit war nur ein kleiner Teil des Problems gelöst, die Baustelle ist weiterhin da.

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