Musik- und Clubkultur

Anerkennung im Corona-Jahr: Spielstätten erhalten finanziellen Förderpreis

Vier Dortmunder Musik-Clubs sollen in diesem Jahr für ihren kulturellen Beitrag ausgezeichnet werden. Für die Förderpreise des Kulturbüros gibt es jeweils eine vierstellige Summe.
Unter den vom Kulturbüro ausgezeichneten Musik-Clubs befindet sich auch der „Rekorder" in der Dortmunder Nordstadt. © RN-Archiv

In diesem Jahr hat das Kulturbüro Dortmund einen neuen Förderpreis geschaffen, der die Leistungen von Veranstaltern, Einrichtungen und Teams von “Live-Spielstätten” in Dortmund würdigen soll. Das geht aus einer städtischen Pressemitteilung hervor.

Im Rahmen des Förderprogramms „Dortmund macht lauter” habe sich zur Auswahl der Preisträger eine Jury aus dem sogenannten Rock/Pop-Beirat zusammengesetzt. Dieser bestehe wiederum aus Vertretern der Bereiche der freien Veranstalter-Szene, Bandnetzwerken, Ausbildung/Pop-School, Label- und Musikproduktion, Urbane Musik, Off-Locations und Jugendkulturförderung.

„FZW” und „Rekorder” erhalten Hauptpreis.

„Neben den großen Veranstaltungshallen sind es vor allem die Clubs und kleineren Spielstätten, die eine lebendige Liveszene ausmachen”, heißt es dazu von Pressesprecherin Katrin Pinetzki. „Mit der Programmarbeit im Spagat zwischen Newcomern und bereits bekannten Bands sind diese Spielstätten ein wichtiger kultureller Faktor der Stadt”.

Zu den neu gekürten Preisträgern gehören der Dortmunder Club „FZW” sowie die Kulturstätte „Rekorder”. Der Preis ist mit je 5000 Euro dotiert. Das „Subrosa” und der Club „Schiller37″ werden zudem mit dem Spielstätten-Förderpreis „Best Support” für ihre „Förderung von Nachwuchsbands und Bands aus der Region” ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils 2500 Euro.

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