Angeklagter im Mordfall Müller-Eisold im Gerichtssaal durchsucht

Verdacht auf Schwarzgeld

Im Prozess um den Tod der Dortmunder Kulturkritikerin Dr. Sonja Müller-Eisold wurde der Angeklagte am Dienstag noch im Gerichtssaal von zwei Polizisten durchsucht. Danach wurde auch seine Zelle kontrolliert.

DORTMUND

von Von Jörn Hartwich

, 06.11.2012, 14:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Angeklagte versteckt während des Prozesses sein Gesicht hinter einem Aktendeckel.

Der Angeklagte versteckt während des Prozesses sein Gesicht hinter einem Aktendeckel.

Finanzielle Schwierigkeiten hatte der Angeklagte zuvor allerdings vehement zurückgewiesen. Vor Gericht gab er an, Mieteinnahmen bar kassiert und mehrere zehntausend Euro aus Beratertätigkeiten in der Baubranche an einen sicheren Ort gebracht zu haben. Wo sich das Geld befindet, wollte er nicht sagen. Auch der Name eines Mannes, den er angeblich mit dem Kauf oder der Ersteigerung seines Hauses beauftragt hat, wurde verschwiegen.Dabei sieht es für den Angeklagten alles andere als gut aus. Der Mordverdacht steht weiter im Raum. Wörtlich sagte Richter Wolfgang Meyer: „Die Kammer hat zurzeit keinen Anlass, vom Anklagevorwurf abzurücken.“

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