Angekündigter Mehrwertsteuersatz lässt Hoteliers aufatmen

Nach dem Koalitionsvertrag

DORTMUND Betreiber von Hotels und Gasthöfen schütteln zufrieden ihre Betten auf. Die schwarz-gelbe Koalition verspricht ihnen zu Beginn des neuen Jahres einen reduzierten Mehrwertsteuersatz.

von Von Steffi Tenhaven

, 27.10.2009, 05:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Stahnke erhofft sich mehr Spielraum.

Peter Stahnke erhofft sich mehr Spielraum.

„Eine Mehrwertsteuersenkung trägt zur Arbeitsplatzsicherung bei und ermöglicht Investitionen.“ Mehr Luft hierfür versprechen sich auch Betreiber kleinerer Hotels. „Mehr Spielraum, um uns dem Markt anzupassen“, erhofft sich Peter Stahnke. Der 53-Jährige führt zusammen mit seiner Frau Ulrike (52) das City-Hotel (100 Betten) in der Silberstraße und das „Hotel Fürstgarden“ (36 Betten) in der Beuerhausstraße. Zwei kleine feine Innenstadt-Hotels, mit viel Komfort und persönlicher Atmosphäre. „Der Preiskampf in Dortmund ist stark. Der Kuchen wird durch neu entstehende Hotels immer kleiner“, skizziert Peter Stahnke. „Trotzdem werden wir jetzt nicht auf Gedeih und Verderb die Preise reduzieren, sondern lieber für den Gast investieren.“

Das hört Matthias Rothermund gerne. Der Geschäftsführer von Dortmund Tourismus sieht in der angekündigten Mehrwertsteuersenkung „eine Riesenchance, die Preise stabil zu halten und gleichzeitig die Qualität zu verbessern.“ Claus Altendorf hofft, dass bald auch die deutsche Gastronomie in den Genuss eines verminderten Mehrwertsteuersatzes kommt. Die sei nach wie vor in Europa benachteiligt.

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