Angst vor dem Coronavirus: In Dortmund fehlen Blutspender

Klinikum Dortmund

Wenn die klassische Grippe umgeht, fallen schon einige Blutspender aus. Doch mit der Angst vor dem Coronavirus bleiben auch die gesunden Spender weg. Dabei wird das Blut dringend gebraucht.

von Joshua Schmitz

Dortmund

, 13.03.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blutspenden sind gerade in schwierigen Zeiten wichtig um die reibungslose Versorgung in Krankenhäusern zu gewährleisten.

Blutspenden sind gerade in schwierigen Zeiten wichtig um die reibungslose Versorgung in Krankenhäusern zu gewährleisten. © dpa

Die Folgen des Coronavirus merkt das Klinikum Dortmund nicht nur durch die Untersuchungen und die Krankheitsfälle, sondern auch durch das Wegbleiben von Blutspender.

Angst vor Infektion

Aus Sorge sich infizieren zu können, bleiben gesunde Spender zu Hause und sorgen so für einen Engpass an Blutreserven. Das berichtet das Klinikum.

Dabei brauche man Blutreserven unter anderem für Operationen oder Krebstherapien. Zusätzlich sei die Abteilung für Blutspende auch Versorger für umliegende Krankenhäuser, nicht nur für das Klinikum selbst.

Dr. Uwe Cassens, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin betont, dass eine Spende ungefährlich ist. „Die Sicherheit sowohl für Spender, als auch für unsere Patienten steht bei uns natürlich an oberster Stelle.“

Gründliche Untersuchungen und Gutscheine

Alle potenziellen Spender erhalten vor der Blutabnahme eine ärztliche Untersuchung. Danach wird das Blut im Labor nochmal getestet.

Blutspender erhalten für ihre erste Spende im Klinikum Dortmund einen 20 Euro Thier Galerie Gutschein, für jede weitere Spende gibt es eine Aufwandsentschädigung von ebenfalls 20 Euro.

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