Anträge auf Denkmalschutz

25.10.2007 / Lesedauer: 2 min

Scharnhorst Der Pylon am Werzenkamp, der Bunker zwischen Westholz und Siegfried-Drupp-Straße und die historische Landwehr-Anlage westlich der Friedrich-Hölscher-Straße haben eines gemeinsam: Die Bezirksvertretung Scharnhorst will sie unter Denkmalschutz stellen.

Der Pylon, eine Spannvorrichtung für die Kohleseilbahn von Kurl über Scharnhorst nach Derne zur Zeche Gneisenau, sei das letzte Relikt dieser Konstruktion im Dortmunder Nord-Osten, argumentiert Bezirksvorsteher Heinz Pasterny (SPD).

Der Bunker sei ein typisches Relikt der Kriegszeit und im Stadtgebiet nahezu vollständig verschwunden. Es sei nötig, ihn zu erhalten, da er auch als Mahnmal für die Leiden der Zivilbevölkerung stehe, so CDU-Fraktionsvorsitzender Udo Wortmeier.

Und die 2001 entdeckten Überreste der Wambeler Landwehr seien die ältesten in Dortmund, begründet Udo Wortmeier. Das mittelalterliche Grenzsicherheitssystem sei erstmals urkundlich im Jahre 1367 erwähnt.

Die Lage der Landwehr, die aus einem mehrfachen Wall-Graben-System bestand, spiegelt den Verlauf der Grenze zwischen der ehemaligen Grafschaft Dortmund und der Grafschaft Mark. hil

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