Schnelle Radwege nach Huckarde und Brambauer – Politiker beraten

Bezirksvertretung Mengede

Ein Radweg parallel zur Emscherallee und die Nutzung einer ehemaligen Zechenbahntrasse: Gleich mehrere Anträge zum Thema Radwege behandelt die Bezirksvertretung Mengede am Mittwoch.

Mengede

, 28.10.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schnelle Radwege nach Huckarde und Brambauer – Politiker beraten

Die Trasse der Achenbachbahn, hier in Groppenbruch, ist weitgehend zugewuchert. Die Radwegeverbindung zwischen Brambauer und Mengede verläuft derzeit über Feldwege und ist schlecht ausgebaut. © Uwe von Schirp

Mehrfach hat die Bezirksvertretung Mengede ein unzureichendes Radwegenetz im Stadtbezirk moniert. Jetzt machen die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit zwei Anträgen einen neuen Vorstoß für bessere Fahrradmobilität im Stadtbezirk. Darüber berät die Bezirksvertretung in ihrer Sitzung am Mittwoch (30.10.) ab 16 Uhr im Sitzungssaal des Amtshauses.

Die SPD-Fraktion beantragt den Ausbau eines Radweges entlang der Emscherallee zwischen der Königsheide (nahe der Autobahnauffahrt zur A2) und der Buschstraße in Huckarde – ein unmittelbarer Anschluss an den geplanten Radschnellweg über den ehemaligen Güterbahnhof Nord.

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Eine durchgehende, sichere und schnelle Verbindung würde die Ortsteile miteinander verbinden.

Neuer Vorstoß zur Reaktivierung der Achenbach-Bahntrasse

Die Grünen starten einen neuen Vorstoß, die Trasse der ehemaligen Achenbachbahn zwischen der Strünkedestraße und der Stadtgrenze zu Lünen als kombinierte Radwege-, Fußgänger- und Skater-Trasse zu reaktivieren. Damit einhergehend soll die Kanalbrücke der Bahn instandgesetzt werden.

Die Pläne sind nicht neu. 2008 hatte der Umweltausschuss im Regionalverband Ruhr (RVR) beschlossen, die 3,8 Kilometer lange und ungenutzte ehemalige Bahntrasse zu kaufen. Die Grünen verweisen darauf, dass der RVR die Verantwortung für die Trasse nicht übernommen habe. Eigentümerin sei stattdessen die Stadt.

Weitere Tagesordnungspunkte der Bezirksvertretung sind unter anderem die Zukunft der Reinoldi-Sekundarschule, der Bericht zur sozialen Lage in Dortmund und der Doppelhaushalt 2020/21.

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