Auto-Flut im Osulfweg: Anwohner fordern Hilfe von Politikern

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Seit vier Monaten leiden die Anwohner des Osulfwegs unter Durchgangsverkehr. Trotz der Ampelanlage auf der Hangeneystraße hat sich daran nicht viel geändert. Das sagen die Lokalpolitiker.

Kirchlinde

, 06.12.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Anwohner des Osulfweges haben es zunächst selbst beim Tiefbauamt der Stadt Dortmund und der Dortmunder Netz GmbH (Donetz) versucht. Doch erst ein Bericht dieser Redaktion führte zu einer Verbesserung.

Seit Montag (2.12.) ist die Hangeneystraße, die vier Monate lang in Richtung Marten gesperrt war, dank einer Ampelanlage wieder in beide Richtungen befahrbar. Doch mit Beginn der Baustelle zwischen Rathoffsweg und Dellwiger Straße ist der Osulfweg zu einer beliebten Abkürzung geworden.

Zum Kirchlinder Lidl und zur Autobahn geht es über die schmale Straße am schnellsten. Vor allem in der Zeit, in der es auf der Hangeneystraße nicht in Richtung Marten ging.

Anwohner wenden sich an die Bezirksvertreter

Zwar sei der Verkehr auf dem Osulfweg mit der eingerichteten Ampelanlage etwas weniger geworden, aber noch immer nutzten viele Autofahrer die schmale Straße, so die Anwohner. „Die Autofahrer fahren zu schnell und rücksichtslos – obwohl im Osulfweg der Kindergarten Elfenwald ist“, sagt Anwohnerin Michaela Kleinehabig.

Ihre Straße sei zur Durchgangsstraße geworden. Deshalb baten die Anwohner nun die Huckarder Bezirksvertreter um Hilfe. Die Tempo-30-Schriftzüge auf der Straße müssten erneuert werden, ein Geschwindigkeitsdisplay könnte helfen, genauso wie eine Anlieger- oder Einbahnstraßenregelung.

Bezirksbürgermeister Harald Hudy (SPD) versprach, sich des Themas anzunehmen und entsprechende Anträge zu stellen. Auch ein Ortstermin ist geplant.

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