Anwohner kämpfen gegen Lkw-Verkehr – Antwort der Verwaltung lässt auf sich warten

Verkehr in Dortmund

Im Sommer 2019 sammelten Anwohner Unterschriften für ein Lkw-Durchfahrtsverbot in ihrer Straße. Mittlerweile fragen sie sich, was mit ihren Unterschriftenlisten passiert ist.

Oestrich

, 11.12.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anwohner kämpfen gegen Lkw-Verkehr – Antwort der Verwaltung lässt auf sich warten

Die Anwohner fordern, dass so schnell wie möglich der Lkw-Verkehr in ihrer Straße verboten wird. © Voges

Der rege Lkw-Verkehr in ihrer verkehrsberuhigten Straße nervt die Anwohner schon lange. Drei von ihnen wurden im Sommer aktiv und sammelten rund 120 Unterschriften gegen die Brummis vor der Haustür.

Insbesondere Lkw über 7,5 Tonnen sollen zukünftig nicht mehr durch die Straße „Auf dem Brauck“ in Oestrich fahren dürfen, lautet die Forderung der Initiatoren Horst Voges, Herbert Hüggenberg und Elsbeth Garus. Damit wolle man auch Kindergarten- und Schulkinder besser schützen.

Ihre Unterschriftenlisten überreichten sie an Bezirksbürgermeister Willi Tölch – in der Annahme, dass das Thema so automatisch auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Mengede gesetzt wird, was bislang aber nicht passiert ist.

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Er habe die Unterschriften direkt an die Verwaltung weitergeleitet, berichtet Willi Tölch auf Anfrage. „Es wäre natürlich schön gewesen, wenn die Beschwerdeführer in die Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung gekommen wären“, so der Bezirksbürgermeister. Eine Antwort der Verwaltung habe er noch nicht erhalten.

Generell teile die Politik die Ansicht der Anwohner, so Tölch. Bereits 2004 habe man ein Lkw-Durchfahrtsverbot in drei Wohngebieten (Auf dem Brauck, Castroper und Hansemannstraße) gefordert. Vor allem mit Blick auf das ehemalige Kraftwerk Knepper, auf dessen Gelände ein Gewerbegebiet entsteht, brauche man ein verkehrliches Gesamtkonzept, so Tölch.

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