Anwohner sind genervt: Nach der Holzernte wurde Waldstück verwüstet zurückgelassen

Waldstück verwüstet

Erich Manthei reicht es: Seit der Holzernte im vergangenen Herbst wartet er darauf, dass ein Waldstück am Echeloh aufgeräumt wird. Jetzt hat sich der Kleyer Bürger bei der Stadt beschwert.

Kley

, 10.04.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erich Manthei zeigt auf das verwüstete Waldstück nach der Holzernte.

Erich Manthei zeigt auf das verwüstete Waldstück nach der Holzernte. © Beate Dönnewald

Auf diesen Anblick hat Erich Manthei keine Lust mehr: „Das Waldstück ist total verwüstet und der Bachlauf versifft.“ Das Waldstück, das der Kleyer Bürger meint, liegt zwischen Echeloh und den Straßen Hoddenfeld und Wembersweg. In der Märzsitzung der Bezirksvertretung Lütgendortmund machte Erich Manthei seinem Ärger Luft. Die Beschwerde wurde an die Verwaltung weitergereicht. Aufgeräumt wurde aber noch immer nicht.

„Die haben nur das brauchbare Holz mitgenommen“

„Die haben im vergangenen Herbst Holz geerntet, sind mit der Erntemaschine durchgefahren, und haben dann nur das brauchbare Holz mitgenommen“, erzählen Erich Manthei und seine Frau Gabi. Alles andere blieb liegen: Äste, Zweige und dünne Stämme, die nun alle kreuz und quer herumliegen. „Man kann das doch nicht einfach so verwüstet zurücklassen“, sagen sie. Kinder würden sich aus den Holzresten Buden bauen oder damit spielen, was ja auch nicht ganz ungefährlich sei.

Warum die Holzabfälle entlang des schmalen Waldstücks nicht weggeräumt wurden und ob das überhaupt noch passieren wird, darauf gab es auf Anfrage dieser Redaktion bei der Stadt keine Antwort. Weil sich der Bürger bei der Bezirksvertretung Lütgendortmund beschwert habe, werde es dann auch in diesem Forum eine Antwort geben, so Stadtsprecherin Katrin Pinetzki.

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