Leuchtend rote Wege und Haltepunkte sollen Radfahrer besser schützen

Verkehr in Dortmund

Radfahrer in Dortmund sollen bald mehr Platz auf den Straßen bekommen und so sicherer unterwegs sein. Aras sollen dabei helfen – und die haben nichts mit Papageien zu tun.

Huckarde

, 03.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
So rot markiert sollen bald möglichst viele Radwege im Stadtbezirk Huckarde sein.

So rot markiert sollen bald möglichst viele Radwege im Stadtbezirk Huckarde sein. © dpa

Radwege sind auf den Straßen zwar gekennzeichnet, werden jedoch häufig zugeparkt oder von Autofahrern mitgenutzt. An einigen Stellen hat die Stadt Dortmund sie deshalb inzwischen rot gekennzeichnet, um sie sichtbarer zu machen.

Die Lokalpolitiker in Huckarde möchten noch einen Schritt weitergehen. „Aufgeweitete Radaufstellstreifen“ (Aras) in leuchtendem Rot sollen Radfahrer künftig noch besser absichern.

So sollen nicht nur die Wege rot gekennzeichnet sein, sondern auch die Haltepunkte für Radfahrer an den Ampeln im Stadtbezirk. Diese müssen jedoch in vielen Fällen erst noch geschaffen werden.

Radfahrer stehen an Ampeln in der ersten Reihe

Bislang warten Radfahrer an Ampeln meist neben den Autofahrern auf dem Radweg. Sowohl Radfahrer als auch Autofahrer seien beim Anfahren noch instabil in Bewegung und Geschwindigkeit, so die Grünen-Fraktion der Bezirksvertretung.

„Es besteht erhöhte Unfallgefahr“, sagt der Fraktionsvorsitzende Kaan Eker. Entschärft werden könne diese, wenn Radfahrer einen Haltepunkt vor den Autos bekommen. Die Haltelinie der motorisierten Verkehrsteilnehmer verschiebe sich dann entsprechend nach hinten.

An manchen Ampeln gibt es bereits Aras genannten „Schutzzonen“. Die Verwaltung soll nun prüfen, ob die Markierungen an allen oder zumindest einem Großteil der Ampelkreuzungen im Stadtbezirk aufgebracht werden können.

Jetzt lesen

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt