Asseln soll bald ein Licht aufgehen

09.07.2008, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Asseln Wer kennt sie nicht, die Hektik in der Vorweihnachtszeit? Geschenke besorgen in einer überfüllten Stadt, Kundenschlangen in den Läden, fieberhafte Parkplatzsuche statt adventlicher Vorfreude. Darum ist die rechte Zeit für Besinnlichkeit jetzt gekommen, mitten im Hochsommer. Das hat sich auch Werner Nowack, Geschäftsführer des Stadtbezirksmarketings, gedacht, und zum weihnachtlichen Termin unter dem Motto "Es werde Licht" auf den Hof-Schulte-Platz eingeladen.

Thema: die Weihnachtsbeleuchtung in Asseln. "Nach Brackel und Wickede soll jetzt auch Asseln drankommen, wo wir die Beleuchtung wegen des Hellweg-Umbaus zurückstellen mussten", erläuterte Werner Nowack.

Die optische Verschönerung passe auch generell ins Bild, findet Nowack. Die Großbaustelle sei bald Vergangenheit, Geschäftsleute kämen zurück, Häuser würden renoviert, Asseln stehe generell vor einem Neuanfang.

Von Kirche zu Kirche

Geplant sind etwa 25 Beleuchtungskörper auf der Strecke von der St. Josef- zur Luther-Kirche. Dort, wo sich die Lampen für die Straßenbeleuchtung befinden, kann die Stromleitung für weitere Verbraucher wie Stern, Schweif oder Christbaum angezapft werden. Zusammen mit Karl-Heinz Kruggel vom Tiefbauamt, der Lob für seine unbürokratische Hilfe erhielt, gingen die Mitglieder des Marketings gestern den Weg ab, um festzulegen, an welchen Stellen die Steckdosen für den leuchtenden Adventszauber angebracht werden sollen.

"Wir sorgen in Form der Steckdosen für die Infrastruktur, die Geschäftsleute müssen sich um die Beleuchtungskörper selbst kümmern", erklärte Ulf Katler, stellvertretender Bezirksbürgermeister.

Karl-Heinz Kruggel rechnet mit knapp 400 Euro pro Steckdose, so dass mit gut 8000 Euro für die Anschlüsse zu rechnen ist. Der Erlös der großen Party zur Fertigstellung des Asselner Hellwegs am 30. August soll für die Weihnachtsbeleuchtung verwendet werden.

Sparlampen

Die einzelnen Beleuchtungskörper schlagen noch einmal mit je 400 Euro zu Buche. Ernst Euchler, Vorsitzender des Asselner Gewerbevereins, plädierte dafür, auf jeden Fall die energiesparenden LED-Lampen zu verwenden. Ab Ende November soll es in Asseln leuchten. u.b.

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