Auch zur Konfirmation der Tochter im Drogenrausch

Bodybuilder-Prozess

In rund einem halben Jahr hat Bodybuilder Marco D. alles verloren: Fernseh- und Kinorollen, seine Kontakte zu Profiboxern, die Liebe seiner Familie. Grund war das Kokain. Am Mittwoch sagte der 41-Jährige vor Gericht, dass er sogar die Konfirmation seiner Tochter im Rausch erlebt hat.

DORTMUND/LÜNEN

14.11.2012, 13:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Angeblich waren es die engen Kontakte zum Motorradclub „Bandidos“, die den Bodybuilder schwach werden ließen. Auf einer Feier im Sommer 2011 will der Lüner das erste Mal Kokain ausprobiert haben. Danach ging dann angeblich alles ganz schnell. Irgendwann schlich er sich schon morgens ins Badezimmer, da hatte er die Drogen versteckt. Den Konsum finanzierte er durch Schmuggelfahrten nach Holland. Dort kaufte er Kokain und Marihuana. Verkauft wurde in seinem Dortmunder Fitnessstudio. Das hat der 41-Jährige vor Gericht bereits gestanden.

Und dann hat er auch gleich noch eine andere Geschichte gerade gerückt. Seine Rolle in der VOX-Auswanderershow war nur gespielt. Er sei zwar tatsächlich in Vancouver gewesen. „Das war aber alles fake“, sagte D. den Richtern. „Ich wollte nie ernsthaft auswandern.“

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