Auf der Westfalenhütte entsteht ein „Riesenkühlschrank“ für Rewe

Rewe feiert Richtfest

4.000 Tonnen Stahl und 98.000 Tonnen Beton wurden für das neue Rewe-Frischezentrum auf dem Westfalenhütte-Areal bereits verarbeitet. Bis zum Einzug dauert es aber noch etwas.

Westfalenhütte

17.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Auf der Westfalenhütte entsteht ein „Riesenkühlschrank“ für Rewe

Gut sechs Fußballfelder ist das neue Gebäude an der Rüschebrinkstraße groß. © Rewe

Es ist eine Art „Riesenkühlschrank“, der derzeit an der Rüschebrinkstraße ensteht. Die Rewe Dortmund baut dort auf einer Größe von gut sechs Fußballfeldern ein neues Frischezentrum. Ziel ist es, dort die bisherigen vier Lagerstandorte zu vereinen. Fast 100 Millionen Euro hat Rewe investiert.

Schon 2016 hatte das Unternehmen das 16 Hektar große Grundstück auf dem historischen Gelände, das eine 160-jährige Tradition als Standort der Schwerindustrie im Ruhrgebiet hat. Im Juni 2018 wurde mit einem Spatenstich der Beginn der ersten Bauphase gefeiert, jetzt gab es das Richtfest.

„Meilenstein in der Geschichte unserer Lagerlogistik“

Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Rewe Dortmund, zeigte sich zufrieden: „Durch die Zusammenlegung der bisherigen Standorte entsteht im Dortmunder Nordosten ein `Riesenkühlschrank´ der Rewe. Die geballte Frischekompetenz ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Lagerlogistik.“

Die Zusammenlegung der Lagerstandorte hat nicht nur wirtschaftliche Gründe, sondern auch einen positiven Effekt für die Umwelt. Dank kürzerer Wege können rund eine Million Transportkilometer pro Jahr eingespart werden. Der Energieverbrauch im neuen Frischezentrum wird im Vergleich zu den bestehenden Standorten um 30 Prozent reduziert. Zudem gibt es E-Ladesäulen für Autos und Fahrräder.

Lesen Sie jetzt
Münsterland Zeitung Einkaufen in Kirchderne

„Lieber Stefano als Netto“: Das sagen Anwohner über den möglichen Supermarkt in Kirchderne