Aus dem Schalterhaus der Kokerei Hansa wird 2022 ein Jugendzentrum

Jugendzentrum Huckarde

Im Jahr 2017 regten Huckarder Jugendliche die Einrichtung eines Jugendzentrums an. Jetzt ist klar: wenn das Jugendzentrum eröffnet wird, sind die Ideengeber gar keine Jugendlichen mehr.

Huckarde

, 01.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Aus dem Schalterhaus der Kokerei Hansa wird 2022 ein Jugendzentrum

Die alte Schalterhalle der Kokerei Hansa wird das neue Jugendzentrum. © Foto Holger Bergmann

Mit der Jugendfreizeitstätte Rahm hat der Stadtbezirk Huckarde eine der renommiertesten Einrichtungen der Stadt. Doch für viele Jugendliche ist der Weg zu weit. Deshalb kam 2017 beim Jugendforum Huckarde die Idee auf, im Huckarder Dorf ein weiteres Jugendzentrum einzurichten.

Der beste Kandidat ist das alte Schalterhaus der Kokerei Hansa - ideale Größe, etwas abgelegen von der Kokerei, nah an der Straße, nutzlos, nur ein Zugang zur Emscherallee muss gebaut werden. Und der Besitzer, die Stiftung Industriedenkmalpflege macht mit, und sie zapft gerade alle erreichbaren Fördertöpfe an. Genauso wie die Stadt.

Geld kommt erst später

Und nun gibt es gute Nachrichten von der Stadt Dortmund für die Bezirksvertretung Huckarde. Die Bezirksregierung hat Bereitschaft gezeigt, ebenfalls Geld zu geben. Da das Jugendzentrum als Fördermaßnahme der Kategorie B eingestuft wurde, wird das Geld aber noch nicht 2020 fließen.

Kein Problem, so die Verwaltung, denn die Bauplanung ist noch lange nicht soweit. Momentan sieht es so aus, dass für die Eröffnung des Jugendzentrums das Jahr 2022 angepeilt werden kann.

Die Bezirksvertretung fand es während ihrer Juni-Sitzung schade, dass der Verwaltungsvorgang dann mehr als fünf Jahre gedauert haben wird und dass die jugendlichen Ideengeber dann keine Jugendlichen mehr sind.

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