Aus Parkplatz wird Bühne

Normalerweise heißt das Gelände A7 und wird als Parkplatz der Westfalenhallen genutzt. Doch seit gestern bekommt das Beton-Areal ein neues Gesicht - das ihm gut steht.

06.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

2600 Kilogramm Licht und Ton, eine 13,50 x 10 Meter Bühne, 2000 Stühle - und zehn Arbeiter, die innerhalb eines Tages aus A7 ein Konzertgelände bauen.

"Wir sind von Freitag bis Montag hier im Dauereinsatz, mit nur wenig Schlaf", so Dieter Berger, Leiter der Veranstaltungs- und Bühnentechnik. Bei maximaler Auslastung passen ca. 4000 Menschen auf den Parkplatz, der erst im Laufe des Bühnenausbaues ein wenig Charme ausstrahlte. Wenn alles steht, wird er am Wochenende Platz für 2500 bis 3000 Gäste bieten.

"Es ist eine Premiere für uns als Westfalenhallen, dass es unter freien Himmel auf unserem Gelände ein Konzert gibt", sagt Andreas Weber, Leiter Kommunikation Westfalenhallen. Und wenn das Konzept erfolgreich ist, soll es nicht bei diesem einen Open Air Wochenende bleiben, erklärte Weber.

Und der Grund für all dies heißt: Fury in the Slaughterhouse, die Kelly Family und Senino Rossi - die ab heute Abend bis Sonntag dort auftreten. Am heutigen Freitag unbestuhlt, Samstag und Sonntag mit Sitzgelegenheit.

Neues Album

Sitzplätze hätten heute ab 19 Uhr auch wenig Sinn. Mit Fury in the Slaughterhouse begrüßt Dortmund eine der wichtigsten und erfolgreichsten deutschen Rockbands. Ein Jahr vor ihrem 20-jährigen Bestehen haben die sechs Hannoveraner Rocker sogar noch ein neues Album herausgebracht. Somit werden die Besucher eine rockige Mischung aus Klassikern wie "Time To Wonder" oder "Cut Myself Into Pieces" und Liedern der neuen Platte "Every Heart Is A Revolutionary Cell" zu hören bekommen.

Der Vorverkauf für alle drei Konzerte lief wegen des unbeständigen Wetters etwas schleppend, so dass sich der Gang zur Abendkasse lohnt.

Didi Stahlschmidt

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