Ausgegrenzt, verfolgt, ermordet

04.09.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Nazis verfolgten rund 100 000 Homosexuelle während ihrer Gewaltherrschaft. Bis zu 10 000 starben in KZs. An die "Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit" erinnert die gleichnamige Ausstellung des Kulturrings Berlin, die ab Donnerstag (6. 9.) im Forum der Volkshochschule, Hansastraße 2-4, zu sehen ist.

"Die Schau beleuchtet zum einen, wie die Mechanismen der Ausgrenzung durch die Nazis funktioniert haben", so Hans Glasner vom mitveranstaltenden Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie": "Zum anderen zeigt sie Lebenswege von Betroffenen auf." Der Arbeitskreis Schwul-Lesbische Geschichte Dortmund ist ebenfalls beteiligt. Dr. Frank Ahland: "Wir haben einige Schautafeln von verfolgten Dortmunder Homosexuellen beigesteuert." Mit im Boot bei der Schau ist auch die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.

Die Veranstalter hoffen auf den Besuch von Schulklassen und Multiplikatoren wie Lehrern, Erzieher, etc. jöh

"Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit", 6. bis 23. 9., mo-do 10 bis 17, fr 10 bis 12 Uhr, VHS-Forum, Hansastraße 2-4, Eintritt frei. Infos: Tel. 50-2 47 32

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