Autofahrer reißt Schilderbrücke aus der Verankerung - Krankenhaus

Verkehrsunfall

Einen Schaden von rund 50.000 Euro hat ein 30-jähriger Autofahrer angerichtet, der am Wochenende in Groppenbruch einen Unfall verursachte. Danach musste er seinen Führerschein abgeben.

Groppenbruch

04.11.2019, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Autofahrer reißt Schilderbrücke aus der Verankerung - Krankenhaus

Die Fahrt eines Gelsenkircheners führte nicht wie geplant auf die Autobahn. © dpa

Ein Gelsenkirchener hatte in der Nacht zu Sonntag (3.11.) einen Unfall in Dortmund-Groppenbruch*. Daran beteiligt war nur sein eigenes Auto. Die Polizei hat eine Vermutung, was die Unfallursache angeht.

Die Fahrt eines 30-jährigen Gelsenkircheners führte in der Nacht zu Sonntag (3.11.) nicht wie geplant auf die Autobahn, sondern ins Krankenhaus. „Ersten Erkenntnissen zufolge war der 30-Jährige gegen 4.40 Uhr mit seinem Wagen auf der Emscherallee unterwegs“, schreibt die Polizei.

In Höhe der Stofferstraße wollte er auf die A2 in Richtung Oberhausen fahren. Aus ungeklärter Ursache krachte er dort in einer Kurve in eine Schilderbrücke, so die Polizei.

Die Schilderbrücke wurde aus der Verankerung gerissen, das Auto drehte sich und kam dann zum Stehen. Beim Erstkontakt mit dem Autofahrer konnten die Polizeibeamten dann doch eine mögliche Ursache des Unfalls feststellen.

Der Schaden liegt bei 50.000 Euro

In der Atemluft des leicht verletzten Fahrers rochen die Polizisten Alkohol. Ein durchgeführter Vortest fiel deutlich positiv aus.

Ein Rettungswagen brachte den 30-jährigen Gelsenkirchener in ein Krankenhaus, wo er zur stationären Beobachtung blieb. Zudem entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des Mannes.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 50.000 Euro.

* In der ersten Version des Textes hatte es geheißen, der Unfall habe sich in Dortmund-Huckarde ereignet. Selbstverständlich gibt es in Huckarde aber keine A2-Auffahrt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.
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