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Bahnhof Löttringhausen

132 Jahre nach seinem Bau ist vom alten Löttringhauser Bahnhof wenig übrig geblieben. Derzeit wird der alte Lokschuppen abgerissen. Die folgenden Bilder zeigen Eindrücke vom Abriss sowie von einem Bahnhof, der mal ziemlich groß war.
20.04.2011
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Der Lokschuppen am Bahnhof Löttringhausen liegt in Trümmern.© Foto: Rothenberg
Auf dem Gelände zwischen Hellerstraße und Kobbendelle soll Wohnbebauung entstehen. Grundstücksbesitzer ist die Wohnbau-Repräsentanz.© Foto: Rothenberg
Die Abrissgenehmigung für den Lokschuppen enthält Auflagen. Die Stadt fordert das Gutachten eines Altlasten-Sachverständigen sowie ein Sanierungskonzept für den Boden.© Foto Rothenberg
Laut Umweltamt enthält der Boden erhöhte Schwermetallgehalte und ist durch Öl- und Teer verunreinigt. Ablagerungen, die nicht ungewöhnlich für alte Industriestandorte.© Foto: Rothenberg
Der Eingang zum Lokschuppen-Gelände auf der Seite Hellerstraße© Foto: Rothenberg
Ende Februar erhält die Stadt Hinweise von Anwohnern: Sie melden, dass mit dem Abriss begonnen worden sei und einige Bäume auf dem Gelände beschädigt worden seien.© Foto: Rothenberg
Die Kontrollen der Stadt bestätigen das. Einige Auflagen aus der Abrissgenehmigung wurden nicht erfüllt. Deshalb legt die Stadt die Baustelle im März still und versiegelt sie.© Foto: Rothenberg
Eines der seltenen Bilder von dem Lokschuppen aus dem Jahr 2007, aufgenommen von der Hellerstraße.© Foto: Zimmerers
Der Löttringhauser Bahnhof war im Jahr 1879 gebaut worden, als die Löttringhausen an die Bahnstrecke der Rheinsichen Bahnangeschlossen wurde. Hier eine Seitenansicht des Bauplans.© Foto: Archiv Swoboda
Eine Postkarte von 1890 zeigt die Ansicht des Empfangsgebäudes des Bahnhofs von der Straßenseite.© Foto: Archiv Swoboda
Eine Foto des Bahnhofs um die Jahrhundertwende. "Ein Bahnhof, der für eine Kleinstadt gereicht hätte. Der in Hörde war dagegen ein Behelfsheim", sagt der Dortmunder Heimatkundler Willi Garth.© Foto: Archiv Swoboda
Hier zu sehen: Ein Grundriss des Bahnhofs von 1929. Unterhalb der Gleise ist das Stellwerk, darunter der Lokschuppen (nicht abgebildet).© Foto: Archiv Zimmerers
Das Bild zeigt den Bahnhof nach 1910. Die Vorkriegs-Postkarte wurde 1923 während der Ruhr-Besetzung von einem französischen Soldaten verschickt, der für seine Eltern zeigte, wo er Dienst tat: "gare, ou notre section etait en garde. J' etais à 2 km plus loin" (Bahnhof, den unsere Armeeeinheit bewachte. Ich war 2 Kilometer entfernt stationiert" (Pfeil).© Foto: Archiv Swoboda
Ein Lageplan des Löttringhauser Bahnhof von 1929.© Foto: Archiv Zimmerers
Löttringhausen im Jahr 1969.© Foto: Archiv Zimmerers
Eine Bild des Stellwerks, dahinter befindet sich der Lokschuppen, aus dem Jahr 1975.© Foto: Neumann
Lageplan von 1974: Der Bahnhof hat schon kein eigenes Gebäude mehr. Oben links zu sehen der Lokschuppen, der bereits an eine Autowerkstatt vermietet ist. Unten noch zu sehen: Das Gleis nach Langendreer, dass 1979 stillgelegt wird.© Foto: Archiv Zimmerers
Weitere Aufnahme des Stellwerks. Davor das Gleis nach Witten, dass 1979 stillgelegt wurde.© Foto: Gawlinski
Das was vom Bahnhof Löttringhausen heute übrig geblieben ist: Ein Gleis, ein Fahrkartenautomat und kein Dach.© Foto: Rothenberg