Besitzverhältnisse ungeklärt: Bahnhofsvorplatz in Rahm bleibt vorerst Kraterlandschaft

Bahnhof Rahm

Die Stadt Dortmund möchte den Bahnhofsvorplatz in Rahm von seinen Kratern befreien - aber sie weiß nicht, ob sie das überhaupt darf.

Jungferntal-Rahm

, 23.03.2020, 11:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Bahnhofsvorplatz in Dortmund-Rahm ist von Kratern übersät.

Der Bahnhofsvorplatz ist von Kratern übersät. © Carolin West

Der Bahnhofsvorplatz in Rahm, den Pendler als Parkplatz nutzen, gleicht einer Kraterlandschaft. Autofahrer müssen vorsichtig und sehr langsam auf den Platz fahren, um ihr Fahrzeug nicht zu beschädigen.

Fußgänger mit Rollator oder Kinderwagen und Rollstuhlfahrer haben kaum eine Chance, den Vorplatz unbeschadet zu überqueren. Fahrradfahrer müssen Slalom fahren. Eine Situation, die der Bezirksvertretung Huckarde schon lange ein Dorn im Auge ist.

Im August 2019 bezeichnete der SPD-Bezirksvertreter Joachim Wybierek den Bahnhof Rahm als Problemstelle des Stadtteils. „Die Deutsche Bahn macht seit Jahren nichts an dem Platz, jetzt versucht die Stadt, ihn zu kaufen und dann selbst zu sanieren.“

Stadt bestätigt Kaufangebot

Stadt-Pressesprecher Michael Meinders bestätigt, dass die Stadt Dortmund eine grundsätzliche Verkaufsbereitschaft bei der DB Netz AG abgefragt habe, um mögliche künftige Handlungsoptionen näher prüfen zu können.

Die Anfrage sei jedoch bisher von der DB Netz AG unbeantwortet geblieben. Deshalb könne die Stadt den Vorplatz nicht von seinen Kratern befreien. Die Deutsche Bahn scheint sich indes keiner Schuld bewusst zu sein.

Ein DB-Sprecher teilte auf Anfrage mit, dass die Unterhaltung und Pflege des Platzes schon längst bei der Stadt liege. Eine neue Anfrage an die DB Netz AG läuft.

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