Banger Blick vom Balkon

09.07.2008, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Körne 20 Jahre war alles tiptop, aber dann begannen die Problemchen: Wolfgang Apitz zog als Erstmieter vor 35 Jahren an den Zinsweg 2 und fühlt sich in der Dogewo21-Wohnung eigentlich wohl. Eigentlich! Wäre da nicht die rund zwei Meter von seinem Balkon entfernte riesige Platane und der Garten des Nachbarhauses, in dem sehr große Koniferen stehen. Beides sorgt dafür, dass Apitz und einige Nachbarn kaum Sonne auf dem Balkon haben. Außerdem fürchten sie den nächsten heftigen Sturm.

Seit zwei Jahren führen Wolfgang Apitz und weitere Nachbarn einen regen Schriftwechsel mit der Dogewo, in dem sie sich über mangelnde Gartenpflege beklagen. Sogar der Mieterverein war eingeschaltet. "Aber das hat alles nichts genutzt", meint Apitz frustriert.

Regine Stoerring, Pressersprecherin der Dogewo21: "Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Es ist alles im grünen Bereich, die Platane in Top-Form. Sie wurde zuletzt im Herbst 2007 sachgemäß zurückgeschnitten. Außerdem ist unser Gartenbauarchitekt zweimal im Jahr vor Ort und überpüft die Standfestigkeit des Baumes."

Die Beschwerden über den Mietergarten im Nachbarhaus weist Stoerring allerdings nicht in Bausch und Bogen zurück. "Auch hier haben wir uns ein Bild gemacht und die Mieterin aufgefordert, die Koniferen zu entfernen oder mindestens auf 1,80 Meter zurückzuschneiden", sagt sie. "Das muss sie zur Baumschnittzeit im Herbst tun, und wir werden das dann auch überprüfen." fro

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