Barocke Pracht und tiefe Religiosität

24.01.2008, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Brechten Ein gelungenes und gut vorbereitetes Konzert war in der St. Antonius-Kirche zu hören. Der einzige Wermutstropfen: Die Besucherzahl war eher spärlich.

Die Kirchenchöre St. Antonius Brechten und St. Josef aus der Nordstadt, beide unter der Leitung von Manfred Preuß, harmonierten gut miteinander und stellten ihr Können unter Beweis.

Die Kantate "Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken" von Dietrich Buxtehude - nach Texten der Bibel - verbindet barocke Pracht und tiefe Religiosität.

Der Chor sang die einzelnen Passagen mit guter Intonation und Sensibilität für die Zeichengebung des Dirigenten. Gut eingefügt in diese Kantate waren die Solostellen mit den Chorsolisten Heide Preuß (Sopran), Margret Purk (Alt), Michael Kasperczyk (Tenor) und Ralph Urra (Bass). Eine hilfreiche Begleiterin im Basso continuo war Christine Hünnemeier.

Der Dortmunder Altmeister Emil Rabe hat den "Preuß-Chören" eigens die "Cantate Domino", "Herr schütze uns" sowie ein "Halleluja" gewidmet.

Auch hier überzeugten 40 Stimmen mit schönem abgerundeten Klang. Ebenfalls als Bereicherung erwies sich das "Ave Maria" für Sopran und Orgel von Cesar Franck. Heide Preuß sang diese Werke mit der Begleitung von Manfred Preuß.

Nicht nur als Chorleiter, sondern auch als Organist ist Manfred Preuß seit vielen Jahren ein gefragter Interpret. Seine Orgelsoli von Dietrich Buxtehude, Alexandre Guilmant und Felix Mendelssohn-Bartholdy zeigten die Vielseitigkeit der Kompositionen und die Virtuosität in der Ausführung. WeFi

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